24.10.2014 / Communiqués / /

Zusammenstehen – Jungparteien gegen Ecopop, doch die JSVP fehlt

Mit der Ecopop-Initiative würde sich die Schweiz nicht bloss von Europa abgrenzen, sondern sich mit bleibendem Schaden für Jahrzehnte ausgrenzen. Es darf keinen zweiten 9. Februar mit geringer junger Wahlbeteiligung geben. Gerade die junge Generation muss jetzt zusammenstehen, ein Zusammengehen aller Jungparteien ist wichtiger denn je zuvor!

Dazu steht insbesondere die Junge SVP in der Pflicht. Nach langem hin und her hat sich die Junge SVP offiziell knapp gegen Ecopop ausgesprochen. Erste Umfrageergebnisse von «20 Minuten» und erste abweichende JSVP-Kantonalsektionen verlangen eine aktive Kampagne. Statt hinzustehen und das Erfolgsmodell Schweiz zu verteidigen, will die JSVP aber opportunistisch komplett dem Abstimmungskampf fernbleiben.

Gemeinsam mit den Jungfreisinnigen und der Jungen SVP hat die JCVP dieses Jahr mehrmals planwirtschaftliche Angriffe von links pariert. Im Verlauf der letzten Woche haben die bürgerlichen Jungparteien erneut gemeinsam ein Bekenntnis zu mehr Zusammenarbeit abgelegt. Umso überraschter nimmt die Junge CVP zur Kenntnis, dass die JSVP bei Attacken aus dem rechten Lager gerne Ausnahmen macht und fundamentale Grundsätze eines liberalen Staatsverständnisses missachtet. Mit diesem wiederholten Rechtsschlenker zeigt sie ihre Unbeständigkeit und die Schwierigkeit einer konsequenten, bürgerlichen Zusammenarbeit. Sie unterstreicht damit, dass sie selbst und nicht die Mitteparteien regelmässig die bürgerlichen Werte verletzten.

Es entspricht der Haltung der Jungen CVP offen und konstruktiv das Gespräch mit anderen Jungparteien zu suchen. Dazu Jean-Pascal Ammann, Präsident der JCVP Schweiz: «Wir sind überzeugt, dass es mehr Allianzen unter den Jungparteien geben muss. Die Anliegen der jungen Generation brauchen eine starke Stimme. Oft genug werden politische Herausforderungen halbpatzig im ‚Jetzt‘ gelöst und die Altlasten in die Zukunft abgeschoben. Wir haben keine Lust in 30 Jahren das aufkumulierte Endlager der politischen Versäumnisse aufräumen zu müssen.»

Die Ecopop-Initiative steht für eine noch nie gesehene Radikalität und setzt das bereits ramponierte Image der Schweiz und die Zukunft der jungen Generation endgültig aufs Spiel. Bei so einem fundamentalen Zukunftsentscheid wäre ein geschlossenes Auftreten der Jungparteien umso bedeutsamer. Die Junge CVP fordert deshalb die JSVP auf, nicht nur eine Parole zu fassen, sondern sich gemeinsam mit den anderen Jungparteien aktiv gegen die Ecopop-Initiative einzusetzen.