27.02.2015 / Artikel / /

Junge bürgerliche Parteien gemeinsam für einen Generationenvertrag

Gemeinsam mit den Jungfreisinnigen und der Jungen SVP setzt sich die JCVP für einen nachhaltigen Generationenvertrag ein. Unser Ziel ist eine sichere Altersvorsorge für Heute und Morgen. Mit dieser Resolution fordern wir das Parlament auf, in seiner nun beginnenden Debatte über die Reform Altersvorsorge 2020, unserem Anliegen und damit dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen. Nur so kann der Generationenvertrag, ein zentrales Fundament unserer Schweizer Gesellschaft, Bestand haben.

Mit diesem Ziel haben die drei bürgerlichen Jungparteien vor Beginn der parlamentarischen Phase zur Reform der Altersvorsorge 2020 eine Resolution ausgearbeitet, welche von zahlreichen Schwergewichten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft unterzeichnet wurde.

Die Reform der Altersvorsorge 2020 ist mutlos und tastet die grundsätzlichen Schwächen des heutigen Systems nicht an. Statt einer grundlegenden, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Ausrichtung, wird an zu vielen Parametern und Details herumgebastelt. Die Debatte ist emotionsgeladen und die wichtige Thematik könnte einmal mehr zum Spielball politischer Parteien im Wahlkampfmodus verkommen. Den allfälligen Schaden muss die junge Generation tragen. Wir wollen gemeinsam eine Entpolitisierung erzwingen, wenn nicht jetzt, wann dann?

Rentenpolitik darf nicht länger verpolitisiert werden, da sie sich an objektiven, technischen Kriterien orientieren sollte. Werden wir älter, müssen wir auch länger arbeiten. Für uns ist klar, dass alle Parameter der Altersvorsorge an die Lebenserwartung gekoppelt werden können. Das Verhältnis zwischen Einzahlenden und Beziehenden kann so konstant gehalten werden. Das ist die beste Garantie für einen Leistungserhalt, eine sichere Rente. Letztlich soll die Lebenserwartung und nicht die politische Grosswetterlage das Rentenalter diktieren. Eine Inspirationsquelle könnte die Regelung in den skandinavischen Ländern sein.

Die Entpolitisierung muss jetzt erfolgen. Es reicht nicht das Rentenalter einfach auf 65/65 zu setzen. Die Anpassung ist überfällig. Doch die ganze Reform in ihrer jetzigen Form ist letztlich konterproduktiv, weil man so wieder einen neuen Status betoniert, der in einigen Jahren überholt sein könnte. Wir wollen weg von politischen Machtspielen hin zu einer transparenten und verständlichen technischen Lösung, die sich flexibel und automatisch an sich ändernde demographische Realitäten anpasst.

Kontakt