22.04.2015 / Artikel / /

Jungbürgerliche einstimmig gegen Neidsteuer

Die Junge CVP, Jungfreisinnige und Junge SVP lehnen die eidgenössische Volksinitiative „Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)“ entschieden ab. Die bürgerlichen Jungparteien wehren sich gegen eine weitere Steuer, die KMUs und Familienbetriebe direkt attackiert. Alle 3 Parteien fassten einstimmig die Nein-Parole.

Auch bei dieser Vorlage werden wir unsere in der Vergangenheit erfolgreich ausgeübte bürgerliche Zusammenarbeit praktizieren. Mit vereinten Kräften soll ein weiteres Anliegen aus dem Giftschrank der linken Parteien bekämpft werden.

Würden künftig Erbschaften über zwei Millionen Franken mit 20 Prozent besteuert, hätte dies einen Mittelabfluss bei Nachfolgeregelungen zur Folge, welcher für KMU zu einer existenziellen Bedrohung wird. Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft und haben bereits heute mit der zunehmenden Regulierung zu kämpfen.

Eine nationale Erbschaftssteuer bedeutet einen klaren Angriff auf den Föderalismus. Heute können Kantone frei entscheiden, ob sie Erbschaften besteuern wollen oder nicht. Künftig würde dieser Spielraum verhindert, was den erfolgreichen Steuerwettbewerb unter den Kantonen unnötig einschränken würde.

Die bürgerlichen Jungparteien sagen entschieden NEIN zur dieser Initiative.

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