06.11.2015 / Communiqués / / ,

Jean-Pascal Ammann tritt als JCVP-Präsident zurück

Nach 6 Jahren im Vorstand der JCVP Schweiz tritt Jean-Pascal Ammann als JCVP-Präsident zurück. 2009 in den Vorstand gewählt engagierte sich der Luzerner je zwei Jahre als Vorstandsmitglied, Vizepräsident und schliesslich als Präsident der Jungpartei. Als Nachfolger stellt sich Tino Schneider (24), jüngster Bündner Grossrat, kommenden Samstag an der DV in Solothurn zur Wahl.

Für den 25-jährigen Ammann ist der Zeitpunkt nach den Wahlen der ideale Moment sein Amt weiterzugeben. Die Junge CVP erzielte ihr historisch bestes Wahlresultat mit einer Rekordanzahl von 25 Listen mit über 170 Kandidierenden und erhöhte ihren Wähleranteil um 14 %. So erzielte beispielsweise die JCVP Fribourg mit 4 Listen 2.7 % Wähleranteil oder die neugegründete JCVP Zug mit 5.6 % sogar das schweizweit beste Resultat einer Jungpartei.

Ammann erachtet in dieser Mobilisierung den grössten Erfolg seiner Amtszeit. Die JCVP ist präsent und dynamisch, ihre Delegiertenversammlungen werden regelmässig von über 100 Mitgliedern besucht, mehrere Sektionen wurden neugegründet oder reaktiviert. Auch inhaltlich gab sich die Jungpartei ein klares und bürgerliches Profil. Mit einem neuen Parteiprogramm (www.nicht-ohne-uns.ch) streicht sie 15 Forderungen heraus, die sie in der Legislatur 2015-2019 umsetzen will.

Zu seinem bereits im Sommer angekündigten Rücktritt äussert sich Jean-Pascal Ammann wie folgt: „Ich habe mein Studium an der EPFL beendet und trete eine 100%-Stelle als Ingenieur im Brückenbau an. Die wichtigste Eigenschaft ein Präsidium auszuüben, die Flexibilität und Spontanität, sind dann nicht mehr gegeben. Was ich mache, mache ich entweder richtig oder gar nicht. Ich möchte mich in Zukunft in erster Linie auf meine Arbeit als Ingenieur fokussieren. Trotzdem: Das ist ein Rücktritt von einem Amt, aber garantiert kein Rückzug aus der Politik. Das Seetal und der Kanton Luzern sind meine Heimat, hier wird man bald wieder von mir hören…“

Die JCVP Schweiz dankt Jean-Pascal Ammann für seinen Einsatz und freut sich, dass er der Politik erhalten bleibt. Auf nationaler Ebene setzt er sein Engagement in einer Arbeitsgruppe zur generationengerechten Sanierung der Sozialwerke fort. Aus Überzeugung will er verhindern, dass mit Projekten wie der Altersreform 2020 die Jungen massiv benachteiligt werden. Bereits im Dezember wird er in einer Sonderausgabe des „Schweizer Monats“ die Pläne der JCVP für eine Entpolitisierung des Systems präsentieren.