25.01.2017 / Communiqués / / ,

Jungparteien werben gemeinsam für ein JA zur USR III

Die Junge CVP Schweiz, die JSVP, die JFRS und die JGLP luden zum Brunch beim Zürcher Start-up LEND, einem der führenden Schweizer Fintech Start-ups, ein. Ziel war es, sich gemeinsam für die Unternehmenssteuerreform III stark zu machen.

Die Schweizer Jungparteien trafen sich heute Morgen zum Polit-Brunch in Zürich. Diesen war es wichtig, knapp drei Wochen vor den eidgenössischen Abstimmungen nochmals vereint für ein Ja zur USR III einzustehen. Der Tenor war klar: Alle Vertreter der Jungparteien betonten die Vorteile die eine Annahme der Reform insbesondere für junge Menschen mit sich bringen würde. Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen sieht in der Reformierung des gegenwärtigen Steuersystems eine Notwendigkeit: «Die Reform schafft gleich lange Spiesse für kleine wie auch grössere Unternehmen in der Steuerpolitik. Die Reform begünstigt Investitionen in Forschung und Entwicklung, weshalb wir Jungfreisinnigen uns klar dafür einsetzen.» Pascal Vuichard, Co-Präsident der Jungen GLP, sieht die Stärken der Schweiz ebenfalls in Innovation und Forschung. Und sagte: «Die Jungen Grünliberalen sind überzeugt, dass die Schweizer Wirtschaft deshalb erfolgreich ist, weil grosse international tätige Firmen und einheimische KMU im engen Zusammenspiel für Innovation und Wachstum sorgen. Mit der USR III geben wir den Kantonen die Möglichkeit, für all diese Unternehmen faire und attraktive Rahmenbedingungen zu setzen, und damit Arbeitsplätze für unsere Zukunft zu sichern und weitere zu schaffen.» Nebst besagten Jungparteien äusserten sich auch die Junge SVP und die Junge CVP zur Vorlage. Der Fribourger SVP-Gemeinderat Pirmin Schenk sagte: «Ausgelöst durch den Zwang internationaler Standards gelingt es der USR III, die Forschung und Entwicklung zu fördern, unsere Standortattraktivität zu behalten sowie die Solidarität zwischen Bund und Kantonen zu stärken.» Schliesslich setzt sich auch die Junge CVP für die Vorlage ein. Ilona Cervini, Generalsekretärin der JCVP Schweiz, befand: «Die Schweiz braucht Innovation, Forschung und Entwicklung. Start-ups sollen gefördert, Schweizer Patente entwickelt und der Wirtschaftsstandort Schweiz gesichert werden. Ich will eine zukunftsgerichtete und gesunde Schweiz für uns Jungen. Deshalb ist es für die Junge CVP Schweiz und mich klar, dass wir uns für die USR III engagieren.»

Dass die USR III nicht bloss für junge Leute, sondern von allen Dingen auch für junge Unternehmen wichtig sei, bestätigte Andy Siemers, Mitgründer des Start-ups LEND in Zürich, wo das Treffen stattfand. Als Stimme der Start-up-Wirtschaft befand Siemers, sei die Reform gerade für innovative Unternehmen mit einem internationalen Fokus zentral. Und weiter: «Der positive Entscheid zur USR III sendet eine wichtige Message nach aussen. Damit zeigen wir, dass wir weiterhin zu den attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Standorten der Welt zählen wollen.» Als führende Online-Crowdlending-Plattform der Schweiz seien sie auf Investoren angewiesen und somit auch auf den Wohlstand in der Schweiz. «Um diesen zu sichern, müssen wir uns für den Standort Schweiz einsetzen», forderte Siemers zum Ende der Veranstaltung. Was alle Anwesenden genau so sahen.

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