16.03.2017 / Communiqués / Sozialwerke /

Das Volk soll über die Altersvorsorge 2020 entscheiden

Die Junge CVP Schweiz zeigt sich erleichtert darüber, dass die Reform der Altersvorsorge den parlamentarischen Prozess voraussichtlich überstanden hat. Auch wenn das vorliegende Reformpaket gerade für die jungen Generationen nicht das Gelbe vom Ei ist, wäre ein Scheitern der Vorlage der Worst Case gewesen. Nun gilt es, die AV2020 vor dem Volk durchzubringen.

Mit der Zustimmung des Nationalrates zum Vorschlag der Einigungskonferenz steht einer Volksabstimmung (fast) nichts mehr im Weg. Auch wenn die Vorlage gerade von den jungen Generationen Vieles abverlangt, beinhaltet sie doch zentrale Elemente. Gerade die Senkung des Umwandlungssatzes und die Angleichung des Rentenalters sind dringendst notwendige Massnahmen zur Stabilisierung des Vorsorgesystems. Ein Absturz der Vorlage wäre die mit Abstand teuerste Lösung und würde die Sanierung unseres Vorsorgesystems um weitere wertvolle Jahre verzögern. Es ist unverantwortlich, wie FDP und SVP die ganze Reform aufs Spiel setzen, nur weil ihre Vorschläge auch nach über drei Jahren Verhandlungen nicht mehrheitsfähig sind.

Die Junge CVP Schweiz unterstützt ohne grosse Liebe das Ergebnis der Altersvorsorge 2020, fordert aber gleichzeitig auch, dass nach Abschluss des Projektes gleich die nächste Reform unserer Altersvorsorge in Angriff genommen wird. Diese darf auch vor schmerzhaften Eingriffen keinen Halt machen und muss folgende Punkte beinhalten:

  • Entpolitisierung des Umwandlungssatzes und des Rentenalters
  • Einführung einer Schuldenbremse
  • Keine weitere Erhöhung der AHV

Die vorliegende Vorlage der AV2020 ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.