21.05.2017 / Communiqués / Umwelt und Energie /

Schweiz nimmt Energiezukunft in eigene Hand

Die Bevölkerung sagte heute Ja zum Energiegesetz und damit Ja zu einer wirtschaftlich unabhängigen und sauberen Schweiz, die für ihre Nachkommen lebenswert bleibt. Die Weichen für den Ausstieg aus der Atomkraft sind gelegt. Als Vertreter einer jungen Generation, die der Nachhaltigkeit verpflichtet ist, freuen wir uns über den heutigen Entscheid.

Am heutigen Abstimmungssonntag fand eine der wichtigsten Abstimmungen dieser Legislatur statt. Das Energiegesetz legt die Grundlagen für eine energieeffiziente Schweiz, die sich langfristig vom Ausland unabhängig macht und mit einem modernen Energiesystem eigene Unternehmen stärkt.
Heute hängt die Schweiz immer noch von Stromimporten und Atomenergie ab, die nicht zukunftsfähig ist. Für die Junge CVP ist dies ein unverantwortlicher Zustand. Mit der Energiestrategie 2050 soll sich dies nun ändern.

Nicht auf Kosten künftiger Generationen

Heute wird tonnenweise strahlender Abfälle produziert, obwohl bereits zahlreiche Alternativen bestehen. Mit dem heutigen Ja ist die Zukunft der Atomenergie besiegelt – die fünf Atomkraftwerke werden in den nächsten Jahren vom Netz genommen und der Strom hauptsächlich aus Wasser, Sonne, Wind und Erdwärme entstehen. Damit wird der Stromverbrauch innerhalb von 35 Jahren um 13 Prozent sinken, der Energieverbrauch um 43 Prozent. Gleichzeitig garantiert die Energiestrategie eine saubere, zuverlässige und bezahlbare Versorgung mit erneuerbarer Schweizer Energie.
Unsere unter Druck geratene Wasserkraft wird dabei massgeblich profitieren, um wieder auf die Beine zu kommen.

Die JCVP ist sich bewusst, dass es für die Umsetzung nun viel Anstrengung braucht. Gleichzeitig ist dies eine Chance für den Innovationsstandort Schweiz, energiepolitisch eine Vorreiterrolle einzunehmen und unsere Nachkommen eine lebenswerte und sichere Schweiz zu hinterlassen.