24.09.2017 / Artikel / /

Der Reformstau geht weiter: Eine Misere für Jung und Alt

Heute ist ein schwarzer Tag für die Schweiz und das Rentensystem. Eines der zentralen Sozialwerke, unsere Altersvorsorge, gerät durch die heutige Ablehnung immer weiter in Schieflage. Die finanzielle Situation der AHV wird sich Jahr um Jahr weiter verschlechtern. Das Alterskapital der Jungen wird weiterhin ungerechtfertigt und unverhältnismässig umverteilt.
Die Schweiz hat heute Nein gesagt zur Reform des Rentensystems. Damit geht der Reformstau weiter, während sich die Situation für die Altersvorsorge verschärft. Die unheilige Allianz verhindert sichere Renten für Jung und Alt.  Die Junge CVP Schweiz ist enttäuscht über den heutigen Entscheid. Die Altersvorsorge 2020 wäre eine solidarische und gerechte Kompromisslösung gewesen.

Weitere Schritte

Der Bundesrat muss nun schnellst möglich analysieren, was die Gründe für die Ablehnung dieser Vorlage waren. Für die JCVP ist es essentiell, dass nun eine nächste Reform möglichst rasch auf die Beine gestellt wird. Die Gegner sind nun gefordert, eine Lösung zu bieten, die keine Abbau-Vorlage ist und die Wirtschaft nicht belastet. Wir erwarten, dass die Gegner nach der Ablehnung nun an einer sozial gerechten Reform mitarbeiten und endlich Verantwortung zeigen.