03.10.2017 / Communiqués / Aussenpolitik / ,

Europa zu Gast bei der Jungen CVP Schweiz

Die JCVP Schweiz lud als Gastgeber anlässlich ersten diesjährigen Delegiertenversammlung der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) nach Zürich. Über 100 Delegierte der YEPP aus ganz Europa diskutierten zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der CVP und Personen aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft Europas und das direktdemokratische und föderalistische System der Schweiz.

«The Future of Europe – Representation 4.0» – unter diesem Motto stand die Delegertienversammlung der YEPP, welche vom 21. bis 24. September in Zürich stattfand. Nicht nur die Zukunft Europas war Kernthema der Veranstaltung. Insbesondere auch das politische System der Schweiz und die Besonderheiten des Föderalismus und der direkten Demokratie wurden von Persönlichkeiten aus der CVP wie Parteipräsident Dr. Gerhard Pfister, CVP-Generalsekretärin Béatrice Wertli und Regierungsrätin Silvia Steiner (ZH) nähergebracht und diskutiert.
Bundespräsidentin Doris Leuthard und EU-Botschafter Michael Matthiessen gaben den Anwesenden einen vertieften Einblick über die Beziehungen zwischen der Schweiz und EU.

Mittelmeerroute, Nordkorea, und neues Legislaturprogramm

Der YEPP-Council diskutierte und verabschiedete 12 Resolutionen, die ein demokratischeres und faireres Europa wollen. Von europäischen Themen wie der Schliessung der Mittelmeerroute, der Aufhebung des Snus-Verbots in der EU ging es bis hin zur Türkei und der Nordkorea-Krise.
Nebst der Verabschiedung der Resolution ging es um die strategische Ausrichtung der YEPP. Dabei präsentierte YEPP-Präsident Andrianos Giannou das neue Legislaturprogramm und Leitsätze, welche für die nächsten zwei Jahre massgebend sein sollen für die Arbeit der YEPP: «listen – create – explain – deliver.»

Es war für die JCVP eine Freude, dass die Mitglieder der europäischen Schwesterparteien der Einladung zahlreich gefolgt sind, um gemeinsam über das politische System der Schweiz und Europa und deren Zukunft zu diskutieren.