14.04.2018 / Communiqués / / ,

JCVP Schweiz sagt Ja zum Geldspielgesetz

Die Junge CVP Schweiz sagte an ihrer heutigen Delegiertenversammlung in Brig-Glis (Wallis) Ja zum neuen Geldspielgesetz. Mit dem neuen Geldspielgesetz sollen insbesondere Spielerinnen und Spieler vor Gefahren wie Spielsucht oder Manipulation geschützt werden. Auch sollen Millionen aus Erträgen von Glücksspielen zu Gunsten gemeinnütziger Zwecke sowie der AHV/IV fliessen. Zudem sagte die JCVP Nein zur Vollgeldinitiative und diskutierte über die Wahlen 2019.

Heute begrüssten CVP-Nationalrätin Viola Amherd, Matthias Hildbrand (Präsident JCVP Oberwallis) und Tino Schneider, Präsident der Jungen CVP Schweiz, im altehrwürdigen Stockalperschloss die Delegierten der Jungen CVP Schweiz zur ersten diesjährigen Delegiertenversammlung in Brig-Glis.

CVP: Wahlen 2019 und Initiative

Generalsekretärin und Wahlkampfleiterin Béatrice Wertli läutete den Kick-Off zu den Wahlen im Oktober 2019 ein: 18 Monate vor den Wahlen befindet sich die CVP bereits mitten in den Vorbereitungen. Wertli sprach über den Kurs der CVP, Kampagne und die Bedeutung der Jungen CVP. Besonders wichtig für die CVP ist dabei das Schwerpunktthema Gesundheit. Die Gesundheitskosten müssen endlich spürbar sinken. Die CVP präsentiert deshalb nächste Woche an ihrer DV den Text der Initiative, die im Oktober 2018 lanciert wird. „Die CVP ist die einzige bürgerliche Partei, die das Thema glaubhaft vertritt und die steigenden Prämien wirksam senken will“, so Wertli.

Zudem hat Generalsekretärin Béatrice Wertli bekannt gegeben, das Generalsekretariat der CVP Schweiz zu verlassen. Wertli war früher selbst bereits Mitglied des JCVP-Vorstandes und setzte sich auch als Generalsekretärin der CVP weiterhin für die Anliegen junger Menschen ein. Die JCVP dankt Béatrice Wertli für das grosse Engagement und ihre Arbeit für die CVP und die JCVP herzlich und wünscht alles Gute.

Ja zum Geldspielgesetz – Vollgeld-Initiative wird abgelehnt

Die JCVP sprach sich an der heutigen Delegiertenversammlung für das Geldspielgesetz aus, das von Nationalrätin Viola Amherd vorgestellt wurde. Anschliessend diskutierten Tino Schneider (Contra) und Viola Amherd (Pro) über die Vorlage. Eine Mehrheit der Delegierten erachtet den Schutz vor Spielsucht oder etwa zeitgemässe Rahmenbedingungen für Geldspiele als wichtiger als die Verhinderungen von Netzsperren im Internet.

Die Vollgeld-Initiative wurde seitens der JCVP abgelehnt. Diese schlägt einen neuen Rahmen für das Geld- und Währungssystem in der Schweiz vor. Neu soll die Schweizerische Nationalbank das Monopol zur Ausgabe von Buchgeld erhalten und dabei „schuldfrei“ arbeiten. Kredite würden für die Bürger dabei teurer und schwieriger zu erhalten. Zudem würde damit das heute bewährte System unnötig in Frage gestellt. „Dies würde grosse Unsicherheiten für den Finanzsektor Schweiz mit sich bringen“, so Ständerat Beat Rieder, der sich im Contra-Referat gegen die Vorlage aussprach. Maurizio Deciagomi, Komitee Vollgeld-Initiative, unterstützte die Vorlage.