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		<title>Junge CVP Schweiz - Resolutionen</title>
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			<title>Junge CVP Schweiz - Resolutionen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:40:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Resolution der Jungen CVP Schweiz für eine verantwortungsvolle Politik im Bereich ICT</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2011/may/article/resolution-der-jungen-cvp-schweiz-fuer-eine-verantwortungsvolle-politik-im-bereich-ict/?tx_ttnews%5Bday%5D=08&#38;cHash=634a5504063a3c585211bb99615e7ae8</link>
			<description><![CDATA[Das 21. Jahrhundert ist das Zeitalter der Informations- und Kommunikationsnetzwerke (ICT). Das Internet prägt unseren Alltag. Es ermöglicht eine weltweite Vernetzung von Menschen, Unternehmen, Staaten, Behörden und Gruppierungen und eine umfassende Verfügbarkeit von Informationen. Ohne das Internet funktionieren heute weder Staat, noch Wirtschaft und auch in der Freizeit nimmt das Medium oft eine Rolle ein. Gleichzeitig generiert die ICT Branche in der Schweiz hunderttausende von Arbeitsplätzen. Entsprechend ist es ein grosser Gewinn für uns alle. Das Internet birgt aber auch Risiken für Menschen und Unternehmen. Dafür muss das Bewusstsein geschaffen werden und der Staat soll sich aktiv im Schutz vor elektronischen Bedrohungen engagieren.<br />Die Junge CVP Schweiz fordert deshalb:<br /><br />
<h3>Infrastruktur</h3>
<ul><li> An stark frequentierten öffentlichen Räumen stösst das Mobil Netz an seine Grenzen. Die JCVP fordert kostenlosen Wireless-Zugang an allen stark frequentierten öffentlichen Räumen in der Schweiz. Weiter fordert die JCVP leistungsfähige Kommunikations-/Datennetze für alle ganzjährig bewohnten Gebiete in allen Regionen der Schweiz. </li></ul>
<ul><li>E-Voting (Vote électronique) muss für alle Abstimmungen auf allen Ebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) möglich werden. Eine Beschränkung auf die Auslandschweizer lehnen wir ab.</li></ul>
<ul><li>Bei der Gewährleistung eines zeitgemässen Jugendmedienschutzes sind immer noch viel zu viele Behörden involviert (Bakom, Kobik, Fedpol, kantonale und städtische Polizeien usw.). Dies führt zu ineffizienten Strukturen und dadurch vermeidbaren Kosten. Wir fordern daher zumindest eine Koordinationsstelle und ein nationales Kompetenzentrum für elektronische Medien. </li></ul>
<ul><li>Der Besitz und Vertrieb von kinderpornographischem Material via Internet ist schärfer zu bestrafen. Die Fahndung nach sexuell motivierten Straftätern im Internet ist zu verstärken.</li></ul>
<ul><li>Jede/r Schweizer Bürger/in soll bei der Geburt / Unternehmen beim Eintrag ins Handelsregister auch eine digitale Identität ausgestellt werden und die Identitätskarte soll optional für die elektronische Unterschrift genutzt werden können. </li></ul>
<ul><li>Das Internet kann für Mobbing, Psychoterror und Gewalt gegen Kinder, aber auch Erwachsene missbraucht werden (Cyberbullying). Wir fordern ein umfassendes, durchdachtes Konzept zum Umgang mit Phänomenen wie Cyberbullying. Ein Cyberbullying-Beauftragte/r sollte eine wirksame Bekämpfung und einen genügenden Schutz vor Cyberbullying und eine genügende Sensibilisierung hierfür sicherstellen.</li></ul>
<ul><li>Die JCVP fordert, dass die öffentliche Verwaltung für Dokumente welche veröffentlicht werden, offene und freie Standards verwendet. Dadurch wird die Heterogenität im ICT Bereich gefördert und sichergestellt, dass der Bürger diese Dokumente auch nutzen kann.</li></ul>
<ul><li>Im Datenverkehr zwischen Bürger und Behörden müssen vermehr digitale Prozesse nutzbar gemacht werden.</li></ul>
<ul><li>Die Schweiz braucht eine Strategie, die aufzeigt, wie die vereinigten Sicherheitskräfte unseres Landes – einschliesslich der Armee – befähigt werden, im Verbund mit Wirtschaft und Forschung die Fähigkeit den Schutz der gesamten digitalen Infrastruktur der Schweiz sicherzustellen. Der stetige Kampf im Internet ist eine Kernaufgabe der Sicherheitskräfte im 21. Jahrhundert. &nbsp;</li></ul>
<ul><li>Die Schweiz muss eine Leaderfunktion beim Einsatz von ICT Technologien zur Optimierung von eingesetzten Ressourcen übernehmen. Beispiele sind Smart Grids (Neue Netze um Elektrizität über lange Distanzen zu transportieren mit weniger Energieverlust), intelligentes Verkehrsmanagement oder E-health (elektronische Patientendossiers).</li></ul>
<ul><li>Suisa und Billag Gebühren sollen pauschal pro Kopf über die Steuererklärung eingezogen werden. Die Suisa Gebühren müssen halbiert werden, die Ausfälle können mit mehr Effizienz wettgemacht werden. Die Notwendigkeit der „Billag“ muss geprüft werden.</li></ul>
<ul><li>in Verbot von Spielen, welche Gewalt darstellen – oft auch Killerspiele genannt – ist in der Praxis kaum durchsetzbar und nicht zielführend. Die JCVP appelliert an die Verantwortung der Eltern. Wir fordern Prävention anstelle von Verboten!</li></ul>

<h3>Wirtschaft</h3>
<ul><li>Ein Gleichgewicht zwischen Datenschutz und der Offenheit gegenüber neuen Technologien. Der Wirtschafts- und Forschungsstandort darf nicht durch extreme Positionen von gewissen Verwaltungsstellen im Internationalen Wettbewerb geschwächt werden. </li></ul>
<ul><li>Der Datenverkehr zwischen Unternehmen und Behörden muss digitalisiert werden. Ziel ist weniger Papierkrieg und mehr Effizienz.</li></ul>

<h3>Bildung</h3>
<ul><li>Der Informatikunterricht an öffentlichen Schulen weisst oft Mängel auf. Wir fordern, dass Lehrkräfte, welche an öffentlichen Schulen Informatik unterrichten eine spezialisierte Ausbildung vorweisen können. Dadurch will die JCVP einen Mindeststandard an ICT-Fachwissen bei den Kindern und Jugendlichen erreichen. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft ist eine IT-fitte Bevölkerung ein Muss.</li></ul>
<ul><li>Wir fordern, dass das Thema Daten- und Persönlichkeitsschutz in Schulen behandelt wird. Gerade im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken kommen Kinder und Jugendlichen immer früher mit Situationen in Kontakt, bei denen solches Wissen erforderlich ist. Eine frühzeitige Sensibilisierung zur Thematik ist heute unumgänglich, denn wenn die Daten einmal im Internet sind, ist es zu spät.</li></ul>
<ul><li>Zur Förderung des verantwortungsvollen Umgang von Kindern im Schulpflichtigen Alter ist auch an die Verantwortung der Eltern zu appellieren. Deshalb fordert die JCVP Informationsveranstaltungen für Eltern, an welchen Gefahren und Möglichkeiten im Umgang mit neuen Medien thematisiert wird. Der Besuch einer solchen Veranstaltung soll für alle Eltern verpflichtend sein. Somit soll die ICT Kompetenz der Eltern in Erziehungsfragen gestärkt werden.</li></ul>
<ul><li>Kinder und Jugendliche sollen für die generellen Gefahren und negativen Folgen des Computerkonsums (mangelnde Kenntnisse der natürlichen Umgebung, Leseschwächen etc.) sensibilisiert werden. Dies darf auch im Rahmen des Schulunterrichts geschehen (Prävention).</li></ul>

<link fileadmin/Vereinigungen_DE/JCVP/img/Sonstiges/ResolutionICT_Ddef_mit_Antraegen.pdf - linkPdf>Resolution der Jungen CVP Schweiz für eine verantwortungsvolle Politik im Bereich ICT</link>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Résolution des JDC Suisse pour une politique d’énergie responsable</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2010/december/article/resolution-des-jdc-suisse-pour-une-politique-denergie-responsable/?tx_ttnews%5Bday%5D=16&#38;cHash=148b6df86fcfb7667f08534c8f1a5680</link>
			<description><![CDATA[Les JDC Suisse, en tant que parti démocrate-chrétien, sont tenus à prendre soin de l’environnement. Le changement climatique, la consommation d’énergie en continuelle expansion, la pénurie des ressources et la mobilité croissante sont des défis qui demandent une politique d’énergie active et durable. Les JDC s’engagent pour un mélange d’énergie écologique et un approvisionnement d’énergie fiable. La politique de l’énergie ne doit ni défavoriser certaines régions, ni la compétitivité de l’économie suisse.<br />Les JDC voient dans le changement de la politique de l’énergie une grande chance pour l’emplacement suisse de l’économie et de la recherche. Etre leader dans la technologie de l’énergie et de l’environnement devrait être l’objectif à atteindre.<br /><br /><br /><b>La production de l‘énergie</b>
<b></b><i><b>Electricité</b></i>
<i></i>Dans les années à venir, l’exploitation des centrales nucléaires de Beznau et de Mühleberg arrivera à échéance. De plus les contrats de livraison conclus avec la France arrivent bientôt à terme. Un trou dans l’approvisionnement d’électricité nous menace et doit absolument être évité.

<ul><li>Les JDC voient la base d’un approvisionnement de l‘électricité fiable et efficace par la mise en place d’une infrastructure électrique porteuse d’espoir en incluant des « réseaux électriques intelligents » (Smart Grids).</li></ul>
<br />
<ul><li>L’énergie hydraulique génère avec plus de 50% la plus grande partie de la production d’électricité. Le maintien et le renforcement de l’énergie hydraulique sont primordiaux. L’optimisation des grandes centrales électriques et l’expansion des petites centrales électriques qui sont respectueuse des écosystèmes sont prioritaires pour les JDC.</li></ul>
<br />
<ul><li>L’énergie nucléaire représente presque 40% de la production d’électricité en Suisse. Elle est une technologie de transition indispensable. L’énergie nucléaire est nécessaire pour pouvoir couvrir continuellement et de manière fiable la base de notre consommation d’électricité. Pour ces raisons, les JDC plaident pour le remplacement des centrales nucléaires existantes, mais est contre une augmentation du rapport&nbsp; entre énergie nucléaire et toutes autres sources d’électricité Suisse.</li></ul>
<br />
<ul><li>Les JDC revendiquent que la concession pour la construction et l’exploitation d’une centrale nucléaire soit couplée avec l’obligation que 25% de la capacité de production de la centrale nucléaire soit investi dans les énergies renouvelables pendant la durée de l’exploitation de la centrale.</li></ul>
<br />
<ul><li>Les JDC sont conscients que la production d’électricité par une centrale nucléaire amène des problèmes. C’est pour cela, que les JDC revendiquent un traitement des déchets nucléaires sécurisé. Le procédé pour définir l’emplacement d’un entrepôt sous-terrain doit être transparent et mené en collaboration avec la population.&nbsp;</li></ul>
<br />
<ul><li>JDC désapprouvent toute centrale à gaz en Suisse, car les émissions de CO2 sont trop élevées. Les JDC se battent en premier lieu contre les centrales à gaz et demandent depuis longtemps une loi nationale interdisant toute construction et exploitation.</li></ul>
<br />
<ul><li>Les JDC demandent une participation internationale de la Suisse plus importante dans la recherche sur les centrales d’énergie à fusion nucléaire.</li></ul>
<br />
<ul><li>La promotion des énergies renouvelables par une rétribution à prix coûtant du courant injecté (RPC) doit être développée. Le taxe du courant (Stromzuschlag) de 0.45 centime par kWh doit être augmentée jusqu'à un centime ou plus, et&nbsp; le plafonnement des coûts du photovoltaïque doit également être augmenté.</li></ul>
<br />
<ul><li>Les JDC voient le point faible des énergies renouvelables dans la production irrégulière (conditionnées par les saisons). L’essor des énergies renouvelables est ainsi tributaire du développement des technologies de stockage efficaces. Ceci est une base concernant la participation de la Suisse aux projets d’énergies internationaux (parc éolien à la mer du Nord, centrale solaire thermique en Espagne du Sud et au Sahara).</li></ul>
<br />
<ul><li>Les énergies renouvelables offrent la possibilité de décentraliser l’alimentation de l’énergie et ainsi de minimiser les pertes de transport et de transformation. Les JDC espèrent que le consommateur puisse avoir un nouveau regard sur l’électricité, lorsqu’il voit dans son entourage ou même sur son toit la production de celle-ci.</li></ul>
<br />
<ul><li>Pétrole combustible, Carburants et Gaz </li></ul>
<br />
<ul><li>Les besoins d’énergie de la Suisse sont produits à 80% à l’étranger, en particulier par l’import de gaz et de pétrole. Les importations nécessaires doivent être réparties sur plusieurs pays, afin d’éviter une dépendance.</li></ul>
<br />
<ul><li>Les JDC demandent une augmentation de la taxe d‘incitation CO2 pour tous les combustibles fossiles qui sont nécessaire pour la production de chaleur. Les taxes sur le carburant sont selon les JDC à refuser, puisque les habitants des régions périphériques&nbsp; n’ont pas d’alternative au transport privé. La taxe d’incitation doit être accordée aux programmes de rénovation des bâtiments et des fonds pour la technologie, et ainsi retourner vers la population.</li></ul>
<br /><b>Consommation d‘énergie</b>
<b></b><b><i>Trafic et mobilité</i></b>

<b><i></i></b>La mobilité croissante est un problème énorme pour l’environnent et l’infrastructure public.

<ul><li>Les JDC réclament que des incitations soient créées pour le travail à la maison et le télétravail, afin que la population soit davantage sensibilisée aux conséquences de la mobilité « sans frontière ».</li></ul>
<br />
<ul><li>La mise en place d‘un système Bonus-Malus offre une possibilité d’incitations à l’achat de voitures plus écologiques. Un effort particulier doit être fait sur le développement des voitures hybrides et électriques.</li></ul>
<br />
<ul><li>Le transport public a besoin de plus de soutien pour pouvoir maitriser le surplus de voyageurs et pour maintenir l’offre dans les régions frontalières.</li></ul>
&nbsp;<br /><b>Ménages et batiments </b>
<b></b>Le plus grand potentiel d’économie d’énergie se trouve dans les ménages et les rénovations de bâtiments (isolation des bâtiments, bilan thermique). Avec de simples mesures, beaucoup d’économies peuvent être réalisées. Une bonne aération aide, par exemple, à diminuer les coûts de chauffage en hiver et l’utilisation de la climatisation en été.

<ul><li>Le programme de rénovation des bâtiments est à poursuivre, notamment parce qu’il apporte des impulsions et chances pour les PME locales et offre des nouveaux postes de travail.</li></ul>
<br />
<ul><li>La gestion des autorisations pour la réalisation de projets utilisant des énergies renouvelables doit être simplifiée, afin de récompenser l’initiative des entrepreneurs.</li></ul>
<br />
<ul><li>Le standard Minergie pour la construction doit devenir obligatoire. </li></ul>
<br />
<ul><li>Les locataires doivent avoir le droit de recevoir leur propre facture de chauffage individuel, afin que la répartition des coûts par le principe pollueur-payeur soit assurée. En outre, l’introduction généralisée de régulateurs de température dans chaque pièce permettrait une régulation exacte de la température intérieure.</li></ul>

<ul><li>Les standards minimums d’efficacité des appareils électroménagers doivent être renforcés. De plus, la grande consommation d’énergie des appareils en mode standby nécessite plus d’attention.</li></ul>
<br />
<ul><li>Le gouvernement doit montrer l’exemple. Les bâtiments publics, en particulier les écoles, doivent être rénovés de façon innovatrice. Les écoliers d’aujourd’hui sont les décideurs de demain.</li></ul>
<b><br />Industrie et Services</b>
<b></b>Le prix de l’énergie ne doit pas menacer la substance de l’économie. L’industrie est dépendante de l’énergie bon marché, et des cotisations trop élevées mènent à des suppressions de postes de travail et une délocalisation des entreprises. 

<ul><li>Une énergie à bas prix est davantage prioritaire chez les industriels que chez les particuliers.</li></ul>
<br />
<ul><li>La récupération d’énergie issue des procédés industriels doit être promue (utilisation de la chaleur dissipé, recyclage, production d’énergie des déchets de la biomasse).</li></ul>
]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Resolution der Jungen CVP Schweiz für eine verantwortungsvolle Energiepolitik</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2010/december/article/resolution-der-jungen-cvp-schweiz-fuer-eine-verantwortungsvolle-energiepolitik/?tx_ttnews%5Bday%5D=16&#38;cHash=bb2473687e271ad8527de9305ea78950</link>
			<description><![CDATA[Die Junge CVP Schweiz ist als christlich-demokratische Partei verpflichtet der Umwelt Sorge zu tragen. Der Klimawandel, der steigende Energieverbrauch, die Rohstoffverknappung und die zunehmende Mobilität sind Herausforderungen, die eine aktive und nachhaltige Energiepolitik verlangen. Die JCVP setzt sich für einen ökologischen Energiemix und eine zuverlässige Energieversorgung ein. Die Energiepolitik darf weder einzelne Regionen noch die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft benachteiligen. <br />Für die JCVP stellt der Wandel in der Energiepolitik eine grosse Chance für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz dar. Unser Ziel muss es sein, weltweit eine führende Rolle in der Energie- und Umwelttechnologie einzunehmen. <b></b>
<b><br />Energieproduktion<br /><i>Elektrizität</i></b>
<b></b>In den kommenden Jahren laufen sowohl die Betriebsdauer der KKWs Beznau und Mühleberg als auch Lieferverträge mit Frankreich aus. Eine Stromlücke droht und muss verhindert werden.
<ul><li>Die Grundlage für eine zuverlässige und effiziente Stromversorgung sieht die JCVP im Aufbau einer zukunftsträchtigen Strominfrastruktur unter Einschluss „Intelligenter Stromnetze“ (Smart Grids). </li></ul>

<ul><li>Die Wasserkraft leistet mit über 50 Prozent den grössten Beitrag zur Elektrizitäts-erzeugung. Der Erhalt und Ausbau der Wasserkraft ist von zentraler Bedeutung. Prioritär sind für die JCVP Optimierungen von bestehenden Grosskraftwerken und einen für die Ökosysteme verträglichen Ausbau von Kleinwasserkraftwerken. </li></ul>

<ul><li>Die Kernenergie hat einen Anteil von fast 40 Prozent an der Schweizer Stromproduktion. Die Kernkraft ist eine unverzichtbare Brückentechnologie. Sie ist notwendig, um kontinuierlich und zuverlässig die Grundlasten unseres Stromverbrauchs zu decken. Die JCVP tritt deshalb für den Ersatz der bestehenden KKWs ein, lehnt aber einen höheren Anteil der Kernenergie am Schweizer Strommix ab. </li></ul>

<ul><li>Die JCVP fordert, dass die Konzession für den Bau und Betrieb von Kernkraftwerken mit der Auflage gekoppelt wird, dass während der Betriebsdauer Investitionen in erneuerbare Energien im Umfang von 25 Prozent der Produktionskapazität des Kernkraftwerks getätigt werden. </li></ul>

<ul><li>Die JCVP ist sich der Problematik bewusst, die die Produktion von Strom aus Kernkraft mit sich bringt. Sie fordert eine sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Das Verfahren zur Standortbestimmung eines Tiefenlagers ist möglichst transparent und unter Mitwirkung der Bevölkerung zu gestalten. </li></ul>

<ul><li>Die JCVP lehnt Gaskraftwerke in der Schweiz ab, da ihre CO2-Emissionen zu hoch sind. Die JCVP kämpft an vorderster Front gegen Gaskraftwerke und fordert seit langem ein nationales Gesetz gegen ihren Bau und Betrieb. </li></ul>

<ul><li>Die JCVP fordert eine stärkere internationale Beteiligung der Schweiz bei der Erforschung von Kernfusionskraftwerken. </li></ul>

<ul><li>Die Förderung der erneuerbaren Energien durch die Kostendeckende Einspeise-vergütung (KEV) ist unbedingt auszubauen. Der Stromzuschlag von heute 0.45 Rappen pro kWh ist auf über einen Rappen zu erhöhen und der Kostendeckel bei der Photovoltaik soll angehoben werden. </li></ul>

<ul><li>Die Schwäche der erneuerbaren Energien sieht die JCVP bei der unregelmässigen Produktion (bedingt durch Jahreszeiten und Witterung). Die Förderung erneuerbarer Energien ist daher unabdingbar mit der Entwicklung von effizienten Speichertechnologien verbunden.&nbsp; Dies ist die Grundlage für eine Beteiligung der Schweiz an internationalen Energieprojekten (Windparks in der Nordsee, Solarthermische Kraftwerke in Südspanien und der Sahara).</li></ul>

<ul><li>Die erneuerbaren Energien bieten die Möglichkeit die Energieversorgung zu dezentralisieren und damit Transport- und Transformationsverluste zu minimieren. Weiter erhofft sich die JCVP, dass die Konsumenten ein neues Verständnis für den Strom entwickeln, wenn er in ihrer Nähe oder gar auf ihrem Hausdach produziert wird. </li></ul>
<b>Erdölbrennstoffe, Treibstoffe und Gas</b>
<br />Der Energiebedarf der Schweiz wird zu vier Fünfteln vom Ausland gedeckt, insbesondere durch den Import von Erdöl und Erdgas. Die nötigen Importe fossiler Energieträger müssen auf möglichst viele Länder verteilt werden, um Abhängigkeiten zu vermeiden. 
<ul><li>Die JCVP fordert eine verstärkte CO2-Lenkungsabgabe auf alle fossilen Brennstoffe zur Wärmeerzeugung. Abgaben auf Treibstoffe lehnt sie ab, weil die Bewohner der Randregionen keine Alternativen zum privaten Verkehr haben. Die Lenkungsabgaben sollen in Gebäudesanierungsprogramme und Technologiefonds fliessen und so an die Bevölkerung zurückgehen. </li></ul>
<b>EnergieverbrauchVerkehr und Mobilität</b>
<br />Die stark zunehmende Mobilität stellt die Umwelt und die öffentliche Infrastruktur vor grosse Probleme. 
<ul><li>Die JCVP verlangt, dass Anreize für Heim- und Telearbeit geschaffen werden und die Bevölkerung für die Folgen der „grenzenlosen“ Mobilität sensibilisiert wird. </li></ul>

<ul><li>Mit einem Bonus-Malus-System sollen Anreize für den Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge geschaffen werden. Speziell berücksichtigt werden Bemühungen zur Förderung von Hybrid- und Elektroautos. </li></ul>

<ul><li>Der öffentliche Verkehr braucht mehr finanzielle Unterstützung um die steigenden Nutzerzahlen zu bewältigen und das Angebot in Randregionen zu erhalten. &nbsp;</li></ul>
<b><br />Haushalte und Gebäude</b>
Das grösste Energiesparpotential erkennt die JCVP im Haushalt und bei Gebäudesanierungen (Gebäudeisolation, Wärmehaushalt). Hier kann man mit einfachen Massnahmen viel erreichen. Beispielsweise lassen sich durch „richtiges“ Lüften im Winter Heizkosten einsparen und im Sommer der Einsatz von Klimaanlagen reduzieren. 
<ul><li>Das Programm für Gebäudesanierungen ist auszubauen, zumal es auch wichtige Impulse und Chancen für die lokalen KMU bietet und neue Arbeitsplätze schafft.</li></ul>

<ul><li>Die Bewilligungspraxis bei der Realisierung von Anlagen zur Förderung erneuerbarer Energiequellen ist zu vereinfachen und damit die Eigeninitiative von Produzenten zu belohnen.</li></ul>

<ul><li>Der Minergie-Standard muss beim Bauen für verbindlich erklärt werden. </li></ul>

<ul><li>Mieter sollen das Recht auf eine individuelle Heizkostenabrechnung erhalten, damit die Kostenverteilung nach dem Verursacherprinzip erfolgen kann. Zudem soll durch einen flächendeckende Einführung von Temperaturreglern in allen Räumen eine einfachere und genauere Regulierung der Raumtemperatur ermöglicht werden.</li></ul>

<ul><li>Die Mindeststandards bei der Effizienz von Haushalts- und Elektrogeräten sind zu verschärfen. Weiter soll vermehrt auf den hohen Standby-Verbrauch solcher Geräte aufmerksam gemacht werden. </li></ul>

<ul><li>Der Staat hat bei diesem Wandel eine Vorbildfunktion einzunehmen. Öffentliche Gebäude, vor allem Schulen, sind innovativ zu sanieren. Die Schüler- und Schülerinnen von heute sind die Entscheidungsträger von morgen. </li></ul>
<b>Industrie und Dienstleistungen</b>
<b></b>
<ul><li>Günstige Strompreise haben bei der Industrie eine höhere Priorität als bei Privatpersonen. </li></ul>

<ul><li>Energierückgewinnung aus industriellen Prozessen soll gefördert werden (Nutzung von Abwärme, Recycling, Energiegewinnung aus Biomasseabfällen).</li></ul>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Resolution der Jungen CVP zu Steuerabzügen von Ausbildungskosten (Eigen- und Kinderausbildung)</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2009/november/article/resolution-der-jungen-cvp-zu-steuerabzuegen-von-ausbildungskosten-eigen-und-kinderausbildung/?tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;cHash=6ef9be23baf6cef74e1573b30b03c80e</link>
			<description><![CDATA[<i>Die Kantonalsektionen Aargau, Bern und Baselland der Jungen CVP Schweiz schlagen dem Parteikongress gemäss Art. 12 Abs. 2<sup></sup> der Statuten der Jungen CVP Schweiz folgende Resolution vor:</i>
<br /><b>Resolution der Jungen CVP zu Steuerabzügen von Ausbildungskosten (Eigen- und Kinderausbildung)</b>
<br />Die JCVP stellt fest, dass
<ul><li>Beruflich zwingende Weiterbildungen in den meisten Kantonen Steuerabzugsberechtigt sind Ausbildungskosten jedoch nicht;</li></ul>

<ul><li>In den verschiedenen Kantonen – ja sogar in gleichen Gemeinden – die Definition der zwingenden Weiterbildung nicht einheitlich ausgelegt wird und somit bezüglich dem Steuerabzug für Weiterbildungskosten Rechtsungleichheit besteht;</li></ul>
<ul><li>Eltern keinen Abzug machen können für Bildungsausgaben für ihre Kinder;</li></ul>

<ul><li>Die Wirtschaft auf gut ausgebildete Mitarbeiter angewiesen ist und von privatem Ausbildungsengagement profitieren würde;</li></ul>

<ul><li>Sich Ausbildungen auch für das Steueramt lohnen weil nach einer Ausbildung meist mehr Steuern bezahlt werden als vorher;</li></ul>

<ul><li>Studenten mit Steuerabgaben belastet werden;</li></ul>
<ul><li>Familien entlastet würden wenn sie die Kosten für die Ausbildung der Kinder beim Einkommen abziehen dürften;</li></ul>
Die JCVP kämpft für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz. Sie<br />setzt sich deshalb ein für
<ul><li>Den (auf 10'000 Franken begrenzten) Abzug von Ausbildungskosten beim Steuerbaren Einkommen;</li></ul>
<ul><li> Den (auf 10'000 Franken begrenzten) Abzug von Ausbildungskosten der Kinder.</li></ul>
<i>Verabschiedet am 15.11.2009 in Niederwangen b. Bern.</i>
<link fileadmin/Vereinigungen_DE/JCVP/downloads/ResolutionAGBLBED.pdf - linkPdf>Resolution Aargau/Bern/Basel Landschaft</link>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gründung einer Gemeinschaft der Demokratien unterstützen!</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2009/november/article/gruendung-einer-gemeinschaft-der-demokratien-unterstuetzen/?tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;cHash=74b3ead298702e833ac7d5ca099c2d72</link>
			<description><![CDATA[Der Vorstand der Jungen CVP Schweiz schlägt dem Parteikongress gemäss Art. 12 Abs. 2 der Statuten der Jungen CVP Schweiz folgende Resolution vor:
<br /><b>Gründung einer Gemeinschaft der Demokratien unterstützen!</b>
<b></b>Die JCVP stellt fest, dass
<ul><li>Sämtliche echten Demokratien gemeinsame Werte und Prinzipien teilen, wie die Anerkennung der Menschenrechte, das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit und die regelmässige, gleiche Wahl höchster politischer Organe durch das Volk.</li></ul>
<ul><li>Die Demokratie als Regierungsform immer häufiger in Frage gestellt wird durch autokratisch regierte Staaten, gelenkte Demokratien oder Theokratien.</li></ul>
<ul><li>Die rechtsstaatliche Demokratie sich in einem Wettbewerb um die leistungsfähigste Regierungsform befindet.</li></ul>
<ul><li>Für die Demokratie als beste Form der Regierungsführung geworben und ihr Wesen und Zweck mehr Menschen vermittelt werden muss.</li></ul>
<ul><li>Bedrohte Demokratien unterstützt werden müssen.</li></ul>
<ul><li>Die UNO nur eine beschränkte Handlungsfähigkeit bei der Lösung oder Einschränkung von Konflikten und weiteren humanitären Katastrophen aufweist (Darfur, Ost-Kongo, Atomstreit mit dem Iran, früher Kosovo etc.).</li></ul>
<ul><li>Überall dort, wo die Vetomächte des UN-Sicherheitsrats unterschiedliche Interessen verfolgen, die UNO blockiert und damit handlungsunfähig ist.</li></ul>
<ul><li>Tausende von Menschen bereits Opfer unter anderem der mangelnden Handlungsfähigkeit der UNO geworden sind (Bosnien, Ruanda, Darfur etc.).</li></ul>
Eine Gemeinschaft der Demokratien ist ein Segen für die Welt und die<br />Schweiz, weil sie eine legitime Grundlage für die Verteidigung der<br />demokratischen Werte und Prinzipien darstellt. Eine Gemeinschaft der<br />Demokratien muss dafür:

<ol><li>&nbsp;internationale humanitäre Einsätze mandatieren;</li><li>Frieden schaffen können;</li><li>um die Weiterverbreitung und Durchsetzung demokratischer Werte</li><li>besorgt sein;</li><li>wenn immer möglich mit der UNO kooperieren;</li><li>und ihre Werte und Prinzipien unter ihren Mitgliedern zwingend voraussetzen.</li></ol>
<br />Deshalb fordert die JCVP eine aktive Teilnahme der Schweiz bei Bemühungen<br />eine Gemeinschaft der Demokratien ins Leben zu rufen.
<i><br />Verabschiedet am 15.11.2009 in Niederwangen b. Bern.</i>
<br /><link fileadmin/Vereinigungen_DE/JCVP/downloads/ResolutionVSIKD.pdf - linkPdf>Resolution Vorstand IK</link>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für eine restriktivere Politik in Sachen Jugendgewalt</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2009/november/article/fuer-eine-restriktivere-politik-in-sachen-jugendgewalt/?tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;cHash=4e8192efa0aca403366bb2ead001094e</link>
			<description><![CDATA[<i>Die Kantonalsektionen Tessin, Waadt, Graubünden, Freiburg und Unterwallis der Jungen CVP Schweiz schlagen dem Parteikongress gemäss Art. 12 Abs. 2 der Statuten die folgende Resolution vor:</i>
<b>F</b><b>ür eine restriktivere Politik in Sachen Jugendgewalt</b>
Die Jugendgewalt ist auch in unserem Land ein immer mehr beunruhigendes<br />Vorkommnis. In den letzten zehn Jahren stieg die Anzahl der Delikte, die Jugendliche als Täter haben, stetig. Es beunruhigt, dass immer mehr junge und gar sehr junge Leute in Tätigkeiten mit körperlichen Verletzungen, Diebstählen und Drohungen verstrickt sind. Insbesondere betreffend die körperlichen Verletzungen hat sich die Anzahl der Delikte und der ausgesprochenen Strafen gegen Jugendliche in weniger als zehn Jahren verdoppelt.
<br />Die Ursachen für diese Tendenz sind mannigfaltig und es wäre irreführend, sie<br />schematisch zu ergründen. Es gibt jedoch Faktoren, die offenkundig sind, wie<br />beispielsweise schulische Probleme, soziale Ausgrenzung, schwierige<br />Familienbeziehungen, der Konsum von Alkohol und Drogen sowie die Zugehörigkeit zu kriminell aktiven Banden.<br />Es erstaunt daher nicht, dass dies mehrheitlich für Ausländer zutrifft (57% / 43%).<br />Wenn man von der ethnischen Zugehörigkeit absieht, ist tatsächlich statistisch<br />bewiesen, dass ausländische Jugendliche häufiger von den oben genannten<br />Risikofaktoren betroffen sind als junge Leute mit Schweizer Herkunft. Diese Situation ist nicht akzeptierbar und die Behörden (Bund, Kanton und Gemeinde) müssen eingreifen, damit das Problem der Jugendgewalt angepackt wird.
<br />Aus all diesen Gründen schlägt die Junge CVP Schweiz Folgendes vor:

<ul><li> Die Eltern und die Familie müssen durch den Zusatz bei Art. 219 StGB mehr verantwortlich gemacht werden im Sinne einer Sanktionierung bei mangelnder Erziehung.</li></ul>
<ul><li>Erzieherische Massnahmen müssen mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, indem die Pflicht für gemeinnützige Arbeit bis zum Alter von 25 Jahren (Art. 37 StGB) verlängert wird.</li></ul>
<ul><li>Eine Politik, die gegen Rauschgifte und Alkoholismus kämpft, den Zugriff zu diesen Substanzen für Jugendliche einschränkt und den Schutz der Jugend ins Zentrum stellt, muss verfolgt werden.</li></ul>
<ul><li>Weiterhin verfolgt werden soll eine Integrationspolitik für die jungen Ausländer, die den Schwerpunkt auf eine wirkliche Eingliederung in das gesellschaftliche Leben der Schweiz setzt und so die Bildung von Banden und isolierten Gruppen verhindert. </li></ul>
Der Grundsatz der Schweizer Integrationspolitik soll lauten:<br />fördern und fordern.
<i><br />Verabschiedet am 15.11.2009 in Niederwangen b. Bern.</i>
<link fileadmin/Vereinigungen_DE/JCVP/downloads/ResolutionTIVDFRUVSD.pdf - linkPdf>Resolution TI, VD, GR, FR, VSr</link>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Resolution der Jungen CVP für eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik und die Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2009/november/article/resolution-der-jungen-cvp-fuer-eine-verantwortungsvolle-wirtschaftspolitik-und-die-staerkung-der-sozia/?tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;cHash=5c43f13257cd8560159241b321716bcb</link>
			<description><![CDATA[<i>Der Vorstand der Jungen CVP Schweiz schlägt dem Parteikongress gemäss Art. 12 Abs. 2 der Statuten der Jungen CVP Schweiz folgende Resolution vor:</i>
<b><br />Resolution der Jungen CVP für eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik und die Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft</b>
<b></b>Die schweizerische Christdemokratie bekennt sich seit jeher zu einem<br />freiheitlichen und von Eigenverantwortung geprägten Wirtschaftssystem.<br />Dieses System findet gemäss christdemokratischen Grundsätzen dort seine<br />Grenzen, wo es die Würde des Menschen oder den Wettbewerb an sich<br />negiert.
<br />Das Bekenntnis zu diesem System der sog. Sozialen Marktwirtschaft verlangt<br />die Umsetzung folgender Leitlinien in der alltäglichen Politik:
<ul><li>Privates Eigentum muss anerkannt und geschützt werden.</li><li>Die Vertrags- und insbesondere die Wirtschaftsfreiheit müssen garantiert sein.</li><li>Der freie Wettbewerb zwischen den Unternehmenden muss durch das Wettbewerbsrecht garantiert sein.</li><li>Die Soziale Marktwirtschaft bedarf grundsätzlich offener Märkte.</li><li>Der Schweizer Franken muss stabil sein.</li></ul>
<ul><li>Es müssen genügende Sozialversicherungssysteme zur Verfügung gestellt werden.</li><li>Diese Sozialversicherungen sind – unter ständiger Überprüfung der Leistungen im Sinne der Generationengerechtigkeit – ausreichend zu finanzieren. </li></ul>
Die Soziale Marktwirtschaft beinhaltet ein grosses Mass an Freiheit und verlangt deshalb von den Wirtschaftsteilnehmern auch am Gemeinwohl orientiertes, verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln. 
<ul><li>Die JCVP verlangt deshalb ohne Gesetzeszwang von den Unternehmenden in diesem Land:</li><li>Angemessene Löhne für die erbrachte Arbeit, welche den Arbeitnehmenden erlauben ein eigenverantwortliches Leben zu führen;</li><li>Engagement in der Berufsausbildung;</li><li>Förderung und Unterstützung von Kinderbetreuungsmodellen und Teilzeitstellen, so dass Familie und Beruf miteinander vereinbar sind;</li><li>Koordination und Kooperation bei Planungsprozessen mit Arbeitnehmendenvertretern und Umweltverbänden;</li><li>Schaffung von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung vor Ort;</li><li>Eine weitgehend CO2-freie Energieversorgung;</li><li>Die Anwendung umweltfreundlicher Bauverfahren, Ver- und Entsorgungen;</li><li>Langfristiges Engagement.</li></ul>
Die derzeitige Wirtschaftskrise wurde unter anderem durch die<br />Nichteinhaltung einzelner der eben aufgeführten Punkte mitausgelöst. Die<br />JCVP nimmt folgendermassen Stellung zu aktuellen Vorschlägen:<br />Einschneidende Massnahmen nur auf internationaler Ebene!<br />Die JCVP wehrt sich gegen alle Vorschläge, welche die Schweiz im<br />internationalen Wettbewerb einseitig benachteiligen würden. Deshalb sind<br />einschränkende Bestimmungen in der Schweiz nur umzusetzen, falls sie auf<br />internationaler Ebene ebenfalls umgesetzt werden.<br />Gerechte Managerlöhne durch Stärkung der Aktionärsrechte!<br />Die JCVP ist gegen die Festsetzung von Maximallöhnen. Vielmehr sollen<br />durch die Stärkung der Aktionärsrechte die Aktionäre selber die Löhne des<br />Verwaltungsrats festsetzen. Stimmen von Stimmrechtsvertretern sollen<br />hierfür nicht mehr mitgezählt werden. Bonus-/Malussysteme für die<br />Lohnbemessung sind wünschenswert, sollen aber nicht gesetzlich festgelegt<br />werden.<br />Banken dürfen nicht gespalten werden!<br />Die Schweizer Grossbanken sind im nationalen Verhältnis „too big to fail“. Im<br />Vergleich zur internationalen Konkurrenz kann aber nicht von einer<br />kritischen Grösse gesprochen werden. Um ihre Konkurrenzfähigkeit zu<br />erhalten, dürfen die Schweizer Banken deshalb nicht aufgespaltet werden.<br />Versicherungsprämie und schärfere Eigenkapitalvorschriften für Banken<br />Die JCVP fordert eine Versicherungsprämie von Banken und schärfere<br />Eigenkapitalvorschriften als Gegenleistung für die faktische Staatsgarantie.<br />Vorhandene Regelungen in diesem Bereich müssen ausgebaut werden.<br />Regelmässigere und schärfere Stresstests durch die FINMA<br />Die schweizerischen Bankinstitute sind regelmässiger auf deren<br />Krisenfestigkeit durch die FINMA zu überprüfen. Die FINMA muss<br />entsprechend personell ausgebaut werden.<br />Trennung von Regelungen für Grossunternehmen und KMU<br />Das jetzige Recht stösst bezüglich seiner gleichzeitigen Anwendbarkeit auf<br />Grossunternehmen und KMU an seine Grenzen. In Zukunft sollten vermehrt<br />separate Lösungen gefunden werden, welche den jeweiligen Bedürfnissen<br />von Grossunternehmen und KMU besser entsprechen und die verschiedenen<br />Rechtsformen besser beachten.<br />Obligatorische Börsenausbildung auf der Oberstufe<br />In der Vergangenheit wurden den Kunden von Banken Produkte verkauft, die<br />sie nicht kannten. Gleichzeitig beinhaltet der Handel mit Börsenprodukten<br />enorme Chancen. Trotz der Finanzkrise wird der Anteil des<br />Kapitaleinkommens im Verhältnis zum Arbeitseinkommen in Zukunft noch<br />grösser. Chancen und Risiken können von der Bevölkerung nur richtig<br />eingeschätzt werden, wenn sie sich im Börsenbereich auskennen. Die JCVP<br />fordert deshalb die Einführung der Börsenlehre während der obligatorischen<br />Schulzeit.<br />Mit der Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft und den Korrekturen<br />im obengenannten Sinne wird die Schweiz auch für zukünftige Krisen<br />gewappnet sein. Die JCVP als Wahrerin der Sozialen Marktwirtschaft wird<br />ihren Beitrag hierzu leisten.
<br /><i>Verabschiedet am 14.11.2009 in Niederwangen b. Bern.</i>
<link fileadmin/Vereinigungen_DE/JCVP/downloads/ResolutionLAVSD.pdf - linkPdf>Resolution Vorstand</link>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Resolution zur Perspektive der Schweiz in der EU</title>
			<link>http://www.jcvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2008/october/article/resolution-zur-perspektive-der-schweiz-in-der-eu/?tx_ttnews%5Bday%5D=25&#38;cHash=a84b8a82bb90105c5e6aef519e9a50db</link>
			<description><![CDATA[<div class="indent">Die JCVP stellt fest, dass<br /> 
<ul><li>die bilateralen Abkommen der Schweizer Wirtschaft den Zugang zum EU-Binnenmarkt mit 500 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten ermöglichen;</li></ul>
<ul><li>die Personenfreizügigkeit Schweizer Unternehmen die Suche nach qualifizierten Arbeitnehmenden erleichtert und so für Wirtschaftswachstum in der Schweiz sorgt;</li></ul>
<ul><li>die Personenfreizügigkeit bisher rund 180 000 Arbeitsstellen in der Schweiz geschaffen hat;</li></ul>
<ul><li>die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf 10 neue mittelosteuropäische Länder weder zu Masseneinwanderung noch zu massivem Lohndumping geführt hat;</li></ul>
<ul><li>Bulgarien und Rumänien bereits heute von einem enormen Wirtschaftswachstum profitieren, weshalb von dort keine Masseneinwanderung zu erwarten ist;</li></ul>
<ul><li>eine isolationistische Politik den Wohlstand in der Schweiz ganz konkret gefährdet.</li></ul>
&nbsp;<br /><b>Die JCVP kämpft gegen eine wirtschaftsschädigende und isolationistische Politik. Sie setzt sich deshalb ein für</b>
<ul><li>die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien</li></ul>
<ul><li>die Weiterführung der Personenfreizügigkeit;</li></ul>
<ul><li>ein mittelfristiges Festhalten am bilateralen Weg;</li></ul>
<ul><li>eine Politik, die sich langfristig alle Optionen im Verhältnis zur EU offen&nbsp; hält;</li></ul>
<ul><li>einen Bundesrat, dem keine Partei angehört, die sich aktiv für eine isolationistische Politik einsetzt und so die Abschottung der Schweizer Wirtschaft erreichen will;</li></ul>
<ul><li>eine parlamentarische Vertretung im EU-Parlament, welche der Schweiz zumindest ein Beisitzrecht (Beobachterstatus) einräumt, so wie es z. B. im Rahmen des Schengen-Abkommens schon Realität ist.</li></ul>
&nbsp;<br />Verabschiedet am Europakongress der Jungen CVP am 25. Oktober 2008 in Bern<br /><br /></div>]]></description>			

			<category>Resolutionen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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