
Die schweizerische Christdemokratie bekennt sich seit jeher zu einem freiheitlichen und von Eigenverantwortung geprägten Wirtschaftssystem. Dieses System findet gemäss christdemokratischen Grundsätzen dort seine Grenzen, wo es die Würde des Menschen oder dessen Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln und damit den Wettbewerb an sich negiert.
Das Bekenntnis zu diesem System der Sozialen Marktwirtschaft verlangt die Umsetzung folgender Leitlinien in der alltäglichen Politik:
Die Soziale Marktwirtschaft beinhaltet ein grosses Mass an Freiheit und verlangt deshalb von den Wirtschaftsteilnehmern am Gemeinwohl orientiertes, verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln. Die JCVP verlangt deshalb ohne gesetzlichen Zwang von den Unternehmenden in diesem Land:
Die JCVP ist gegen die Festsetzung von Maximallöhnen. Vielmehr sollen durch die Stärkung der Aktionärsrechte die Aktionäre selber die Löhne des Verwaltungsrats und des Top-Managements festsetzen. Stimmen von Stimmrechtsvertretern sollen hierfür nicht mehr mitgezählt werden. Bonus-/Malussysteme für die Lohnbemessung sind wünschenswert, sollen aber nicht gesetzlich festgelegt werden.
Das jetzige Recht stösst bezüglich seiner gleichzeitigen Anwendbarkeit auf Grossunternehmen und KMU an seine Grenzen. In Zukunft sollten vermehrt separate Lösungen gefunden werden, welche den jeweiligen Bedürfnissen von Grossunternehmen und KMU besser entsprechen und die verschiedenen Rechtsformen besser beachten.
Mit der Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft und den Korrekturen im obengenannten Sinne, wird die Schweiz auch für zukünftige Krisen gewappnet sein. Die JCVP setzt sich deshalb nachhaltig für die Soziale Marktwirtschaft ein.