08.02.2020 / Communiqués / /

Ein einstimmiges NEIN zur Begrenzungsinitiative und ein deutliches JA zur Beschaffung der Kampfflugzeuge

An der heutigen Delegiertenversammlung lehnte die JCVP Schweiz die Begrenzungsinitiative einstimmig ab. Zudem sprach sie sich deutlich für die Beschaffung der Kampfflugzeuge aus und sagt damit Nein zu einem allfälligen Referendum. Für die JCVP Schweiz ist klar; die Sicherheit der Schweiz ist unter den zunehmenden geopolitischen Herausforderungen ein hohes Gut, welches es auch in Zukunft zu verteidigen gilt. 

JCVP Schweiz-Präsidentin Sarah Bünter und Vizepräsident Yannick Kilchenmann, Freiburger CVP Nationalrätin Marie-France Roth Pasquier, Freiburger CVP Staatsrat Olivier Curty sowie der Freiburger JCVP Sektionspräsident Jean-Thomas Vacher begrüssten rund 60 Delegierte und Gäste an der heutigen Delegiertenversammlung in Freiburg.
Sarah Bünter eröffnete die Delegiertenversammlung gemeinsam mit Vizepräsident Yannick Kilchenmann. Die erste DV nutzten sie, um einen Ausblick auf ein spannendes und intensives Jahr für die Junge CVP Schweiz zu richten. Dabei blickten sie vor allem auf die strukturellen Veränderungen innerhalb der JCVP, welche durchgeführt werden müssen, damit die Jungpartei in Zukunft stärker in allen Regionen der Schweiz auftreten und somit auch die nationale Wahrnehmung verbessern kann. Ein Wandel, bei welchem es ihnen sehr wichtig ist, dass alle Mitglieder auf diesen Weg mitgenommen werden. Denn die Mitglieder sind das Fundament der JCVP. Diese Veränderungen sollen auch das thematische Profil der JCVP für die Zukunft schärfen.
Von den starken Strukturen in den Kantonen kann die Partei national profitieren. Die nationalen Wahlen haben gezeigt, dass die JCVP als starkes Team zusammenarbeitet. Diese Stärke muss die JCVP für die Zukunft ausbauen, insbesondere auch in der Westschweiz, wo sie heute noch zu wenig stark vertreten ist.

Nein zur Begrenzungsinitiative
Zu Beginn der Delegiertenversammlung stand die Podiumsdiskussion über die Begrenzungsinitiative im Mittelpunkt. Sandra Schneider, Präsidentin „strong&free“ und Sven Brügger, Präsident der Jungen SVP Freiburg vertraten die Argumente für die Begrenzungsinitiative. Auf der Gegenseite positionierten sich CVP Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und der Vize-Präsident der Jungfreisinnigen Nicolas Jutzet. Die Befürworter betonen, dass das Ziel der Begrenzungsinitiative die eigenständige Regelung der Zuwanderung sei, welche für jedes unabhängige und wirtschaftlich erfolgreiche Land eine Selbstverständlichkeit sein müsse. Die Gegnerin, Elisabeth Schneider-Schneiter fand deutliche Worte, weshalb der Initiative für eine massvolle Zuwanderung eine Absage erteilt werden soll. Sie sagt: „Wir sägen am Ast auf dem wir sitzen“. Mit der BGI setzt die Schweiz das Verhältnis der EU aufs Spiel und darunter fällt nicht nur die Personenfreizügigkeit, sondern sämtliche weitere Abkommen innerhalb der Bilateralen I.
Nach einer intensiven Podiumsdiskussion fassten die Delegierten der Jungen CVP Schweiz die einstimmige Nein-Parole bei einer Enthaltung und entschieden sich damit deutlich gegen die Initiative der SVP, über welche am 17. Mai 2020 abgestimmt wird.

Ja zur Beschaffung der Kampfflugzeuge
Der Thurgauer Berufsmilitärpilot und Hauptmann Maurice Mattle berichtete im weiteren Verlauf der Delegiertenversammlung über die Beschaffung der Kampfflugzeuge. Die Armee soll die Schweiz auch in Zukunft vor Angriffen aus der Luft schützen können. Spätestens 2030 erreichen die heutigen Kampfflugzeuge aber das Ende ihrer Nutzungsdauer. Um die Sicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, ist eine Beschaffung der Kampfflugzeuge notwendig. Er betonte dabei, dass die Finanzierung der Flugzeuge aus dem ordentlichen Armeebudget gewährleistet wird. Die Sicherheit ist ein unvergleichbar hohes Gut in der Schweiz. Darum sprach sich die JCVP Schweiz mit  37 Ja-Stimmen, zu 2 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung für die Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge aus.

Parolen Junge CVP Schweiz:

  • Nein zur Begrenzungsinitiative
  • Ja zur Beschaffung der Kampfflugzeuge bis 2030