15.06.2020 / Communiqués / Aussenpolitik /

Die JCVP unterstützt die Strategie der IZA 2021-2024

Nach einer erstmalig durchgeführten Vernehmlassung im Jahr 2019 hat der Bundesrat am 19. Februar 2020 die Strategie der internationalen Zusammenarbeit (IZA) 2021-2024 publiziert. Das Novum einer Vernehmlassung bot die Chance, den Entwurf in einer öffentlichen Diskussion zu durchleuchten und Vor- und Nachtteile bereits vor der parlamentarischen Debatte unter Einbezug vieler Akteure zu diskutieren. Die JCVP hat sich im August 2020 mit einer Vernehmlassungsantwort geäussert und freut sich, dass der Bundesrat auch auf ihre Stellungnahme eingegangen ist.

So wurden unter anderem die Ziele, die Schwerpunkte und die Kriterien für die strategische Ausrichtung ergänzt. Die JCVP befürwortet den Entwurf und erachtete diese Strategie in Anbetracht der weltweiten Herausforderungen mit der Corona-Pandemie als wichtig und richtig. Gerade jetzt ist die internationale Zusammenarbeit und eine zielgerichtete Hilfe unerlässlich.

Im Grundsatz der Verbindung der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit mit der schweizerischen Migrationsaussenpolitik sieht die JCVP Schweiz die Chance, dass mehr Investitionen in Entwicklungsländer getätigt werden und damit die Gründe für Zwangs- und irreguläre Migration vermindert werden können. Insofern hat die Verknüpfung von Entwicklungshilfe und Migrationsaussenpolitik gute Chancen für eine positive Entwicklung, wenn Ursachen für die Migration genau analysiert und mit wirtschaftlicher Unterstützung kombiniert werden. Damit kann nicht nur die Entwicklung in diesen Ländern gefördert, sondern gleichzeitig auch weitere Märkte für unsere Wirtschaft erschlossen werden.

Zu den Chancen und Risiken der neuen Strategie hat unsere Präsidentin Sarah Bünter vor einem Jahr eine Reflexion verfasst.