27.09.2020 / Communiqués / /

Spannender Abstimmungssonntag

Die JCVP Schweiz freut sich, dass die Schweizer Stimmbevölkerung die Notwendigkeit der Neubeschaffung der Kampfflugzeuge und den Bedarf nach dem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub erkannt hat. Besonders erfreut ist die Junge CVP ebenfalls über die Ablehnung der schädlichen Begrenzungsinitiative. Die Jungpartei ist aber enttäuscht über das Nein zum Jagdgesetz sowie das Nein zu den höheren Kinderabzügen.

JA zu neuen Kampfflugzeugen
Die Junge CVP Schweiz freut sich über das Ja zu neuen Kampfflugzeugen. Damit hat sich die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung für eine sichere Zukunft in der Schweiz ausgesprochen. Das Stimmvolk hat gezeigt, dass es auch in Zukunft eine Schweizer Luftwaffe will, die unseren Luftraum effektiv schützen kann. Der Einsatz von vielen JCVPler und JCVPlerinnen während dem Abstimmungskampf hat sich gelohnt. Sei es die Verteilaktion an den Bahnhöfen Zürich und Lausanne oder die Vielzahl an Videobotschaften und Statements sowie Auftritte auf Podien. Die JCVP Schweiz freut sich sehr, dass sich ihr Engagement ausbezahlt hat und sie vor allem auch viele Junge für ein Ja überzeugen konnte.

JA zum Vaterschaftsurlaub
Die Annahme des zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs erfreut die Junge CVP besonders. Die Annahme der Vorlage ermöglicht nun Vätern in der Schweiz schon ab dem ersten Lebensjahr eine wichtige Rolle in den Familien einzunehmen. Bereits im Jahr 2018 hat die JCVP ihre Forderung für eine 18-wöchige Elternzeit verabschiedet und hat sich in der parlamentarischen Debatte im letzten Jahr rund um den Vaterschaftsurlaub aktiv eingebracht. In ihrer Elternzeit fordert die JCVP 14 Wochen für die Mutter, zwei Wochen für den Vater und 2 Wochen zur freien Aufteilung zwischen den Eltern. Die JCVP ist sehr erfreut, dass mit dem ersten Schritt eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubes einen Beitrag zur ausgeglichenen Rollenverteilung zwischen Frau und Mann geleistet wird. Die Normalität und das daraus resultierende Vertrauen, dass die frischgebackenen Eltern so erleben, fördern die Rückkehr der Frauen in den Berufsalltag.

NEIN zur Begrenzungsinitiative
Mit dem deutlichen Nein zur Begrenzungsinitiative hat sich die Schweizer Bevölkerung für den Erhalt der Bilateralen Beziehungen zur EU ausgesprochen. Seit 19 jahren ermöglicht diese eine stabile wirtschaftliche Entwicklung, aber auch den Austausch von Studierenden und die Stärkung der Forschung. Mit der Kampagne Junge sagen NEIN hat sich die JCVP gemeinsam mit den Jungparteien JBDP, JEVP, Jungfreisinnige und Junge Grünliberale für die Ablehnung der Initiative bei den Jungen stark gemacht. Die JCVP freut sich sehr, dass sie mit ihrer Kampagne einen Beitrag zum deutlichen Nein leisten konnte. Durch die Ablehnung der Kündigungsinitiative bleibt freies arbeiten, lernen und leben in Europa weiterhin möglich und der Zugang zum wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz bleibt erhalten.

Jagdgesetz
Die Junge CVP Schweiz bedauert, dass das Schweizer Stimmvolk das Jagdgesetz ablehnt. Es wurde zurecht als fortschrittlich bezeichnet, denn es hätte die Artenvielfalt gefördert, Schaden verhindert, die Sicherheit erhöht und die Verantwortung der Kantone gestärkt. In einem föderalen Staat kann es nicht sein, dass die Kantone nicht selbst die Kompetenz haben, ihre Herausforderungen zu lösen. Mit dem Nein wurde die Chance verpasst, eine zeitgemässe Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Wildtieren zu schaffen. Das momentane Gesetz entspricht in vielen Fällen den heutigen Begebenheiten nicht mehr. Die Bestände geschützter Arten hat sich in den letzten Jahren stark vergrössert. Dies hat immer öfter zu Konflikten mit Land- und Forstwirtschaft geführt. Die Zustimmung in den Bergkantonen zeigt, dass in den betroffenen Regionen Handlungsbedarf besteht. Deshalb erwartet die Junge CVP, dass die Gegner in einer neuen Vorlage auf die Bedürfnisse der betroffenen Regionen eingehen.

Höhere Kinderabzüge
Nein zu den Kinderabzügen bedeutet ein Nein zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Annahme der Vorlage hätte Frauen geholfen, wieder in das Erwerbsleben einzusteigen. Zudem hätte sie den Fachkrfäftemangel entschärft und der Mittelstand hätte profitiert. Durch die Ablehnung der Vorlage verpasst man die Chance, Familien zu entlasten, die hohen Steuern, Krankenkassenprämien und die Kosten der Kinderdrittbetreuung komplett selbst tragen. 900’000 Familien hätten in der Schweiz davon profitieren können. Die Junge CVP bedauert deshalb den Entscheid der Schweizer Stimmbevölkerung. Auch wenn die Vorlage abgelehnt wurde, setzt sich die JCVP auch in Zukunft für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein und das für alle Familien in der Schweiz.

Zweimal Ja und dreimal Nein ist nicht das Resultat, dass sich die Junge CVP erhofft hat. Das Nein zum Jagdgesetz und das Nein zu den höheren Kinderabzügen bedauert die Junge CVP. Im Gegenzug freut sie sich aber besonders über das Ja zu den neuen Kampfflugzeugen, das Ja zum Vaterschaftsurlaub und das Nein zur Kündigungsinitiative.