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Aus zwei wird etwas Grosses – Die Junge Mitte Schweiz
Aus zwei wird etwas Grosses – Die Junge Mitte Schweiz

Aus zwei wird etwas Grosses – Die Junge Mitte Schweiz

Im Zentrum der ersten Delegiertenversammlung der Jungen Mitte Schweiz stand der Zusammenschluss mit der JBDP Schweiz. Die Junge Mitte freut sich sehr, gemeinsam als die stärkste Jungpartei der Mitte in die Zukunft aufzubrechen. Zudem fassten die Delegierten der Jungen Mitte Schweiz die Parolen für den Abstimmungssonntag vom 7. März. Zum Abschluss verabschiedeten die Mitglieder der Jungen Mitte ihren Vizepräsidenten Yannick Kilchenmann und wählten Christian Ungersböck als neues Vorstandsmitglied.

Rund 120 Delegierte und Gäste haben heute an der online Delegiertenversammlung teilgenommen und spannende Diskussionen geführt. Sarah Bünter, Präsidentin der Jungen Mitte Schweiz eröffnete die erste Delegiertenversammlung als Die Jungen Mitte mit den Worten: “Mit etwas Wehmut und gleichzeitig voller Vorfreude habe ich den Jahreswechsel erlebt, denn es war für uns als Jungpartei ein ganz besonderer. Doch ich bin überzeugt, dass die Schweiz uns als konstruktive junge Kraft braucht, mehr denn je. Nach einem intensiven Jahr rund um die Zukunft als Jungpartei in der Mitte, stehen nun viele Projekte in der Sachpolitik im Zentrum. Die Reform der Altersvorsorge, die Beziehungen zu Europa und der Klimawandel – das sind nur wenige Themen für die wir Lösungen haben und dafür kämpfen müssen. Ich freue mich, gemeinsam mit allen Mitgliedern der Jungen Mitte die Zukunft der Schweiz mitzugestalten.“

Zusammenschluss mit der JBDP Schweiz

Aus zwei wird etwas Grosses. Dem Zusammenschluss haben die Delegierten der Jungen Mitte Schweiz heute mit einer überzeugenden Mehrheit von 85 Ja-Stimmen mit einer Enthaltung zugestimmt. Wir freuen uns sehr auf den Zusammenschluss mit der Jungen BDP Schweiz und darauf, gemeinsam mit Ihnen den Aufbruch der Jungen Mitte zu stärken. Die aktuelle Krise zeigt uns einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt weit weg von Ideologien ist. Wie wichtig es ist, Lösungen nicht nur zu suchen, sondern auch zu finden. Gemeinsam werden wir stärker und führen die stärkste Jungpartei der Mitte in die Zukunft.

Ja zur E-ID und Nein zum Burkaverbot

Im Anschluss zum Beschluss zum Zusammenschluss fand das Podium bezüglich des E-ID-Gesetzes statt. Die Pro Seite wurde durch Martin Candinas, Nationalrat Die Mitte und André Golliez, Präsident Swiss Data Alliance, vertreten. Auf der Kontra-Seite positionierten sich Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne und Erik Schönenberger, Geschäftsführer Digitale Gesellschaft. Mit einer staatlich anerkannten und geprüften E-ID wird vieles im Internet einfacher und sicherer. Die Pro-Seite betonte, dass die E-ID eine grosse Chance für die Schweiz sei und Flexibilität ohne Zwang biete. Neben Einzelpersonen profitieren auch Behörden, Unternehmen und Verbände. Die Delegierten der Jungen Mitte Schweiz überzeugten die Argumente von Candinas und Golliez und so fassten sie mit 80 Ja-Stimmen zu 10 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen die Ja-Parole.

Die Delegierten der Jungen Mitte Schweiz sagen mit 57 Nein-Stimmen zu 28 Ja-Stimmen und 7 Enthaltungen Nein zur Volksinitiative „Ja zum Verhüllungsverbot“. Die Pro-Seite wurde durch Nils Fiechter der Jungen SVP vertreten und die Kontra-Seite durch Lorenzo Friedli der Jungfreisinnigen St. Gallen. Friedli betonte: „Es ist bereits heute verboten, jemanden zum Tragen einer Burka zu zwingen. Dies wird im Strafgesetzbuch durch die Nötigung geregelt. Zudem soll das Verhüllungsverbot in der Kompetenz der Kantone liegen und dort eingeführt werden, wo es die Kantone als nötig erachten. Die Initiative lässt weiter keinen Spielraum für eine verhältnismässige Umsetzung.“
Die Mitglieder der Jungen Mitte sind überzeugt, dass ein Verbot eher kontraproduktiv für den Schutz von unterdrückten Frauen wirken würde. Daher unterstützt sie den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates, welcher beim Problem mit konkreten Lösungen ansetzt.

Im Anschluss an die Parolenfassungen wurde das Positionspapier bezüglich des Institutionellen Rahmenabkommens besprochen. Die Delegierten stimmen dem Positionspapier deutlich zu. Die Junge Mitte Schweiz setzt sich für eine vorausschauende und selbstbewusste Schweizer Europapolitik ein und wünscht sich Beziehungen zur europäischen Union, die von Stabilität und gegenseitigem Respekt geprägt sind.

Wechsel im Vorstand

Am Schluss der Delegiertenversammlung verabschiedete die Junge Mitte Schweiz ihr langjähriges Vorstandsmitglied, Yannick Kilchenmann (JCVP Freiburg), welcher seit über drei Jahren im Vorstand mitwirkte und während dem vergangenen Jahr als Vizepräsident amtete. Die Junge Mitte Schweiz dankt ihm für seinen grossen Einsatz für die Jungpartei und wünscht ihm bei seinem weiteren politischen Engagement sowie in seiner beruflichen Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Die Delegierten wählten Christian Ungersböck der Jungen CVP Freiburg als Nachfolger. Die Junge Mitte Schweiz freut sich auf die Zusammenarbeit und ist überzeugt, dass sie mit ihm ein weiteres engagiertes und kompetentes Vorstandsmitglied hinzu gewinnt.

Parolen der Jungen Mitte Schweiz für den 7. März 2020

  • Ja zum E-ID-Gesetz

  • Nein zum Verhüllungsverbot

  • Ja zum Freihandelsabkommen mit Indonesien (Parole im November 2020 gefasst)