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Jetzt braucht es mehrheitsfähige Lösungen in der AHV
Jetzt braucht es mehrheitsfähige Lösungen in der AHV

Jetzt braucht es mehrheitsfähige Lösungen in der AHV

Der Nationalrat debattiert heute über die Sanierung der Altersvorsorge in der ersten Säule und die damit verbundene Reform AHV21. Die Junge Mitte Schweiz ist zuversichtlich, dass mit der aktuellen Vorlage ein erster Schritt zur kurzfristigen Sicherung der AHV gemacht werden kann. Sie appelliert deshalb an den Nationalrat, die Reform AHV21 nicht mit unnötigen Elementen zu überladen. Die AHV21 darf eine nachhaltige und strukturelle Reform der Altersvorsorge in den kommenden Jahren nicht verbauen. 

Der Reformvorschlag AHV21 wird heute vom Nationalrat beraten. Dieser soll die AHV bis 2030 stabilisieren. Die Junge Mitte Schweiz fordert, dass die Parteien nun den Fokus auf die Sicherung der AHV setzen und diese nicht mit unnötigen Forderungen und Ausbauübungen überladen. Es braucht nach über 20 Jahren Reformstau eine Reform, die mehrheitsfähig ist.

Die Junge Mitte Schweiz begrüsst die Erhöhung des Frauenrentenalters in einem ersten Reformschritt. Die Erhöhung des Frauenrentenalters führt aber nur zu einem kurzfristigen Aufatmen. Mit den sich verändernden Lebensformen und Erwerbszyklen sowie der demographischen Entwicklung ist ein starres Rentenalter ein Relikt aus alten Zeiten. Die Junge Mitte Schweiz setzt sich deshalb langfristig für ein flexibles Referenzalter ein, das sowohl die unterschiedlichen Erwerbszyklen sowie Lebensformen berücksichtigt und sich gleichzeitig an die Lebenserwartung anpasst. Dadurch werden die diversen Berufsgruppen beim Rentenalter fair berücksichtigt und die AHV langfristig bei der wichtigsten Einkommensseite saniert.

Gemeinsam mit den Jungparteien JEVP, JGLP, Jungfreisinnige und JSVP fordert die Junge Mitte Schweiz ein Netto-Null-Defizit bis 2040 in der gesamten Altersvorsorge. Die Jungparteien sind überzeugt: Es muss endlich ein breites Bewusstsein in der Bevölkerung zu den strukturellen Problemen geschaffen werden. Nur mit diesem Bewusstsein wird es gelingen, nachhaltige und flexible Lösungen in den nächsten Jahren anzugehen. Es kann nicht sein, dass die junge Generation für den Reformstau und die Uneinigkeit der aktuellen Politik bezahlen muss, nur weil die Politik den Mut für richtige Reformen verloren hat.

Die Junge Mitte Schweiz fordert daher die Mitglieder des Nationalrates auf, heute eine mehrheitsfähige Lösung für die kommenden Generationen zu finden. Die Parteien sollen auf ihre Maximalforderungen verzichten. Die Jungen dürfen nicht noch länger für den Reformstau beim wichtigsten Sozialwerk der Schweiz aufkommen müssen.

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