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JETZT braucht es mehrheitsfähige Lösungen in der AHV!
JETZT braucht es mehrheitsfähige Lösungen in der AHV!

JETZT braucht es mehrheitsfähige Lösungen in der AHV!

Der Nationalrat debattiert heute über die Sanierung der Altersvorsorge in der ersten Säule und die damit verbundene Reform AHV21. Die Junge Mitte Schweiz ist zuversichtlich, dass mit der vorliegenden Reform ein erster Schritt zur kurzfristigen Sicherung der AHV gemacht werden kann. Sie appelliert jedoch an den Nationalrat, dass er die Reform nicht mit unnötigen Elementen überlädt!

Der Nationalrat debattiert heute über die Reform der Altersvorsorge in der ersten Säule. Die Junge Mitte Schweiz fordert, dass die Parteien nun den Fokus auf die Sicherung der AHV setzen und diese nicht mit unnötigen Forderungen und Ausbauübungen überladen. Es braucht nach über 20 Jahren Reformstau endlich eine Reform, die mehrheitsfähig ist.

Die Junge Mitte Schweiz begrüsst die Erhöhung des Frauenrentenalters in einem ersten Reformschritt. Die Erhöhung des Frauenrentenalters führt aber nur zu einem kurzfristigen Aufatmen. Mit den sich verändernden Lebensformen und Erwerbszyklen sowie der demographischen Entwicklung ist ein starres Rentenalter ein Relikt aus alten Zeiten. Die Junge Mitte Schweiz setzt sich für ein flexibles Referenzalter ein, das sowohl die unterschiedlichen Erwerbszyklen und Lebensformen berücksichtigt und sich gleichzeitig an die Lebenserwartung anpasst. Dadurch werden die diversen Berufsgruppen beim Rentenalter fair berücksichtigt und die AHV langfristig bei der wichtigsten Einkommensseite saniert.

Gemeinsam mit den Jungparteien JEVP, JGLP, Jungfreisinnige und JSVP setzt sich die Junge Mitte Schweiz für ein Netto-Null-Defizit bis 2040 in der gesamten Altersvorsorge ein. Gemeinsam mit ihnen wird sich die Junge Mitte Schweiz dafür einsetzen, dass dem Reformstau endlich ein Ende gesetzt jedoch auch Transparenz über die strukturellen Probleme geschaffen wird, die es mit langfristigen und flexiblen Lösungen in den nächsten Jahren anzugehen gilt.  Es kann nicht sein, dass die junge Generation für den Reformstau und die Uneinigkeit der aktuellen Politik bezahlen muss, nur weil die Politik den Mut für richtige Reformen verloren hat.

Die Junge Mitte Schweiz fordert daher die Mitglieder des Nationalrates auf, heute eine mehrheitsfähige Lösung für die kommenden Generationen zu finden. Die Parteien sollen auf ihre Maximalforderungen verzichten und die vorliegende Reform, welche zur kurzfristigen Sanierung dienen wird, nicht mit unnötigen Elementen überladen. Damit die Jungen nicht noch länger für den Reformstau beim wichtigsten Sozialwerk der Schweiz aufkommen müssen!

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