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Unsere Präsidentin Sarah Bünter tritt zurück
Unsere Präsidentin Sarah Bünter tritt zurück

Unsere Präsidentin Sarah Bünter tritt zurück

Nach über zwei Jahren als Präsidentin der Jungen Mitte Schweiz tritt Sarah Bünter auf den Kongress der Jungen Mitte Schweiz anfangs Oktober zurück. Die Junge Mitte Schweiz dankt ihr für ihren unermüdlichen Einsatz für die Jungpartei. Sarah Bünter wird als erste Präsidentin der Jungpartei unter dem Namen Die Junge Mitte Schweiz in die Geschichte der Jungpartei eingehen. Unter ihrer Führung durfte die Jungpartei eine rekordhohe Anzahl an Neumitgliedern verzeichnen und ihre Strukturen professionalisieren. Die Junge Mitte Schweiz freut sich, auch nach ihrem Rücktritt auf den Einsatz von Sarah als Vertretung der Jungen Mitte im Präsidium der Mitte Schweiz zählen zu dürfen. Sie wünscht ihr auf ihrem weiteren politischen Weg viel Erfolg, Freude und die gleiche Hartnäckigkeit, die sie auch während ihrem Präsidium an den Tag legte. Viel Glück und Zufriedenheit wünscht die Junge Mitte ihr auch auf ihrem beruflichen und privaten Weg.

Es folgen die Abschiedsworte von Sarah Bünter:

Aufhören, wenn’s am schönsten ist.

Liebe Mitglieder der Jungen Mitte

Voller Tatendrang und Herzblut habe ich vor über zwei Jahren das Amt als Präsidentin der damaligen JCVP Schweiz übernommen. Ich habe euch versprochen, alles zu geben, damit wir als Jungpartei in der Öffentlichkeit wieder wahrgenommen werden und unsere junge, konstruktive Kraft das Politgeschehen auch aktiv mitgestalten wird. Ich darf auf eine unglaublich spannende, intensive, lehrreiche und vor allem fantastische Zeit zurückblicken. Unzählige prägende Begegnungen durfte ich in diesen mehr als zwei Jahren erleben und vor allem auch unser Land in allen Teilen bereisen und die kulturelle und politische Vielfalt unseres Landes noch mehr kennen und schätzen lernen.

Als Team haben wir die Junge Mitte in den letzten Jahren gestärkt und vorwärtsgebracht. Das erste Mal in der Geschichte hat unsere Jungpartei ihren Namen gewechselt. Ein Prozess, den ich nie vergessen werde und in welchem ich sehr viel lernen konnte. Ein Prozess, der «nur» ein Jahr in Anspruch genommen hat, aber ein unglaublich intensives und spannendes Jahr mit sich gebracht hat.

Ich habe mir zu Beginn meines Amtes verschiedene Ziele gesetzt. Einerseits unsere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu stärken. Unser Profil zu schärfen und unsere Jungpartei zu professionalisieren. Mein grösstes Ziel war es jedoch, viele junge Menschen für die Politik begeistern zu können. Wir durften im Frühling das stärkste Mitgliederwachstum aller Jungparteien der Schweiz verzeichnen. Was gibt es für ein grösseres Geschenk, als zu wissen, dass unsere Freude an der Politik, die Überzeugung, die Zukunft der Schweiz mit positiven und konstruktiven Kräften mitzugestalten, viele junge Menschen angesteckt hat. Das ist eine Auszeichnung für euch alle, denn als Jungpartei ist man nur als Team stark. Mit dem Ausbau unseres Generalsekretariats von 30% auf 80% und unserem neuen Auftritt konnten wir uns weiter professionalisieren. Am Kongress werden wir unsere politischen Inhalte mit konkreten Vorstössen verabschieden und damit unser Profil noch stärker schärfen.

Man soll gehen, wenn’s am schönsten ist. Abschied zu nehmen, fällt mir sehr schwer. Ich habe in den letzten Monaten sehr viel Herzblut und Zeit in die Junge Mitte gesteckt und sie ist zu einem wichtigen Bestandteil in meinem Leben geworden. Aber nichts ist für die Ewigkeit. Auch in der Politik gibt es Rückschläge, oft hinterfragt man sich – so wie überall im Leben. Manchmal braucht es eine Extrarunde, um ans Ziel zu kommen. Aber die Freude an der Politik, mein Kampfgeist und Herzblut für diese Jungpartei hat mich immer angetrieben, mehr zu machen und noch besser zu werden. Und wenn ich jetzt den Entscheid gefällt habe, im Oktober mein Amt abzugeben, dann mit der vollen Überzeugung, dass wir an einem grossartigen Punkt in unserer Jungpartei angekommen sind, ich voller Stolz auf unsere gemeinsame Zeit zurückschauen kann und die coolste Jungpartei in neue Hände geben darf. Ich wünsche meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger bereits jetzt schon alles erdenklich Gute, viel Freude, Erfolg und ebenso viele schöne und unvergessliche Momente mit dieser Jungpartei, wie ich das erleben durfte.

Ich möchte euch allen an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön aussprechen. Danke, dass ihr mich in den letzten Jahren so stark unterstützt und mir euer Vertrauen entgegengebracht habt. Das ist alles andere als selbstverständlich und hat mir sehr viel bedeutet. Es war mir eine grosse Ehre unsere Jungpartei zu repräsentieren.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch meine tiefe Dankbarkeit meiner Familie und meinen Freunden aussprechen, die in den letzten Jahren viel Verständnis für meine grosse Aufgabe aufbringen mussten und die mich ohne Wenn und Aber immer unterstützt und an mich geglaubt haben. Auch dann, wenn ich manchmal grosse Zweifel hatte, ob das, so wie ich es mache auch richtig und gut genug ist. Ein grosses Dankeschön gilt auch meinen Arbeitgebern, die mir stets eine grosse Flexibilität ermöglicht haben, damit ich dieses Amt ausführen konnte.

Ich verspreche euch allen, dass ich mit meinem Tatendrang, meinem Herzblut und der Portion «Ronja Räubertochter» auch nach meinem Rücktritt euch und der Jungpartei jederzeit zur Verfügung stehe, wann immer meine Hilfe benötigt wird.

Nun gebe ich aber noch einmal zwei Monate Vollgas für die beste Jungpartei der Schweiz!

Danke für unsere grossartige Zeit – darauf werden wir am Kongress anstossen, versprochen!

Merci beaucoup, Grazie mille, Grazia fitg !

Eure Sarah