Wir stehen ein für Gerechtigkeit, Menschenwürde, Solidarität, Eigenverantwortung und verfolgen die Ziele der ökosozialen Marktwirtschaft. Unsere neue Website ist im Aufbau. In der Zwischenzeit findest du hier die wichtigsten Informationen von uns. Wir freuen uns auf dich!
Die Junge Mitte                                      Jeunes du Centre
Generationenvertrag

Generationenvertrag

Die aktuelle Corona-Krise zeigt uns einmal mehr die Bedeutung der Generationensolidarität und damit steht auch die Bedeutung des Generationenvertrages mitten im Zentrum vieler politischer Diskussionen. Für die Junge Mitte Schweiz ist klar, dass dieser Generationenvertrag die Gesellschaft in der Schweiz zusammenhält und dieser auch nach der Krise hochgehalten werden muss. Generationenvertrag bedeutet für uns, dass Nachhaltigkeit in allen politischen Belangen gelebt wird; sowohl im Umgang mit der Natur, in unserem Konsumverhalten, aber auch in der Zukunft unserer Altersvorsorge. Wir setzen uns dafür ein, dass jede Generation ihren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leistet und Verantwortung übernimmt. Eigenverantwortung steht für uns im Zentrum aller gesellschaftlichen Handlungen und soll durch die Rahmenbedingungen des Staates gestärkt werden.

Gemeinsam verfolgen wir das Ziel

  • einer öko-sozialen Marktwirtschaft.

Die Junge Mitte setzt sich für eine nachhaltige, zukunftsgerichtete und wettbewerbsorientierte Wirtschaft, die den Lebensraum schont und mit den natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll umgeht, ein. Nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz sollen als politische Kategorien in die soziale Marktwirtschaft einbezogen werden. Wir sind überzeugt, dass wir den Weg einer nachhaltigen Zukunft gemeinsam mit der Wirtschaft und nicht gegen sie gehen können. Für eine nachhaltige Zukunft setzen wir uns dafür ein,

  • dass eine bessere Verwaltung und Verwertung der Abfälle gemäss folgender Priorisierung stattfindet : Wiederbenutzung, Recycling, Rückgewinn der Energie, Ablage der Abfälle am Sammelplatz.
  • dass kohlenstofffreie Unternehmen  und insbesondere  umweltbelastende Betriebe, welche verstärkt saubere Technologien einsetzen eine finanzielle Erleichterung erhalten
  • dass die Biodiversität gefördert wird.
  • dass die Attraktivität von öffentlichen Verkehrsmitteln durch kostendeckenden Verkehr, d.h. den Einbezug externer Kosten bei motorisiertem Individualverkehr und Flugverkehr gestärkt wird.
  • dass eine Gesetzesgrundlage geschaffen wird, um gegen Foodwaste vorgehen zu können
  • dass die Chancen der Digitalisierung genutzt und deren Gefahren gleichzeitig vorgebeugt werden.
  • dass auch die Peripherie als Arbeitsstandort attraktiv ist und entsprechend gefördert wird
  • dass eine wirtschaftliche Abschottung der Schweiz vom Rest der Welt verhindert wird
  • dass Mobilität und Tourismus als zentrale Wirtschaftsfaktoren nachhaltig modernisiert werden.
  • dass der Ausverkauf von Schweizer Firmen ans Ausland zu gestoppt wird: Die Schweizer Wirtschaft soll durch Investitionskontrollen geschützt werden. Weniger bürokratische Hürden, dafür mehr Unterstützung für Startups: Die Kantone sollen Innovationsfonds schaffen, um Jungunternehmern Startkapital zur Verfügung zu stellen.
  • dass die Gesetze an die Sharing Economy angepasst werden: Dadurch soll eine allgemeine Deregulierung in den betroffenen Bereichen gefördert und gleich lange Spiesse für alle Player geschaffen werden.
  • dass das Arbeitsgesetz der Digitalisierung angepasst und unter Berücksichtigung des Schutzes von Arbeitnehmern flexibilisiert wird.
  • dass Schweizer Firmen ihre gesellschaftliche und ökologische Verantwortung wahrnehmen.

 

  • einer generationengerechte Altersvorsorge.

Die Junge Mitte Schweiz setzt sich für ein Netto-Null-Defizit bis 2040 in der Altersvorsorge ein. Dafür muss das heutige Drei-Säulen-System zukunftstauglich gestaltet werden. Wir sind überzeugt, dass mit dem Drei-Säulen-System auch in Zukunft die soziale Sicherheit im Alter garantiert werden kann. Seit Jahrzehnten stecken wir in einem Reformstau. Die Politik hat die Vision und den Mut verloren, grössere und gewichtige Änderungen vorzunehmen, um die Altersvorsorge langfristig zu retten. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass

  • ein gleiches Referenzalter für den Renteneintritt für Mann und Frau gilt.
  • dass das Referenzalter unter Berücksichtigung verschiedener Lebens- und Erwerbsformen flexibilisiert wird.
  • dass die Berechnung des Referenzalters nach mathematischen Parametern, beispielsweise durch Verknüpfung an die Lebenserwartung erfolgt.
  • dass die Erhöhung der AHV nicht via Giesskannenprinzip erfolgt, sondern allfällige Minimalrenten betrifft.
  • dass eine Schuldenbremse in der AHV eingeführt wird, damit das Rentenniveau erhalten bleibt.
  • dass bereits am 18 Jahren (Vollendung 17. Lebensjahr) in die 2. Säule einbezahlt wird.
  • dass der Umwandlungssatz entpolitisiert wird.
  • dass der Koordinationsabzug abgeschafft wird.
  • dass die Altersgutschriften nivelliert werden.
  • dass die gebundene Selbstvorsorge durch Einkäufe.

 

  • eine Stärkung der nachhaltigen Mobilität und des digitalen Fortschritts

Die Digitalisierung hält Einzug in viele unserer Lebensbereiche. Das Leben wird total vernetzt. Durch den Einfluss von digitalen Technologien entstehen neue Formen der Gemeinschaft, des Zusammenarbeitens, Wirtschaftens und Arbeitens und in der Mobilität. Die Junge Mitte möchte den Fortschritt dieser Technologien für eine nachhaltige und chancengerechte Entwicklung in unserem Land bewusst nutzen und potenzielle Risiken mit genügend starker Prävention vorbeugen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein,

  • dass die schnellere Umsetzung von E-Government vorangetrieben wird.
  • dass der flächendeckenden Ausbau von Highspeed-Internet und eine gesamtschweizerische Netzabdeckung erfolgt, um die wirtschaftlichen Chancen der Schweiz und Innovation zu fördern.
  • dass sich die Schweiz als Pionierland im Aufbau der 5G-Infrastruktur etabliert.
  • dass die Formen der Mobilität komplementär sind und sich gegenseitig nicht konkurrenzieren: Der öffentliche Verkehr darf nicht gegen den Individualverkehr ausgespielt werden.
  • dass die ganze Schweiz von einem qualitativ hochwertigen und effizienten Verkehrsnetz und Service public profitiert, insbesondere auch in peripheren oder dünn besiedelten Regionen.
  • dass die sanfte sanften Mobilität und umweltfreundlicher Verkehrsmittel gefördert werden.
  • dass öffentliche Verkehrsmittel preiswert und für alle zugänglich sind: Insbesondere auch für junge Menschen in der Ausbildung, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
  • dass der gesamten AlpTransit bis 2035 erfolgt ist.
  • dass der Ausbau des «Gleis 7» zu einem «Gleis 5», das täglich von 17:00 bis 07:00 Uhr gültig ist, vorangetrieben wird, damit die Abendzüge entlastet werden und Destinationen auch noch bei der letzten Fahrt mit dem ÖV erreichbar sind.
  • dass die WAB-Kurse für Autofahrerinnen und Autofahrer abgeschafft werden.
  • dass der Nachtzuschlag im öffentlichen Verkehr abgeschafft wird.
  • dass Roamingkosten abgeschafft wird und damit ein Ende der Benachteiligung von Schweizer Kunden erfolgt, die heute überhöhte Preise zahlen.