Wir stehen ein für Gerechtigkeit, Menschenwürde, Solidarität, Eigenverantwortung und verfolgen die Ziele der ökosozialen Marktwirtschaft. Unsere neue Website ist im Aufbau. In der Zwischenzeit findest du hier die wichtigsten Informationen von uns. Wir freuen uns auf dich!
Die Junge Mitte                                      Jeunes du Centre
Ja zum Co2-Gesetz

Ja zum Co2-Gesetz

Seit Jahrzehnten steigt die durchschnittliche Erdtemperatur an. Auch in der Schweiz sind die Treibhausgase, welche wir durch unsere Lebensweise in die Atmosphäre ausstossen, für Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und die schmelzenden Gletscher verantwortlich. Gerade für uns Junge ist es enorm wichtig, dass wir diesem Trend jetzt entgegentreten. Darum setzt sich die Junge Mitte klar für das neue CO2-Gesetz ein. Für das globale Problem der Klimaerwärmung braucht es globale Lösungen – mit lokalen Umsetzungen. Mit dem neuen CO2-Gesetz macht die Schweiz den ersten notwendigen Schritt, um die Pariser Ziele zu erreichen. Das neue CO2-Gesetz ist griffig, wirksam und zukunftsgerichtet. Es ist notwendig, um das Ziel Netto-Null bis 2050 zu erreichen. Wir Junge wissen, dass wir vorwärts machen müssen und keine Zeit mehr verlieren dürfen. Es geht um unsere Zukunft. Die Junge Mitte setzt sich schon lange für eine nachhaltige, sozialverträgliche Nachhaltigkeit und mit der Wirtschaft vereinbare Klimapolitik ein.

Aus den folgenden Gründen stehen wir klar hinter diesem Gesetz:

Das CO2-Gesetz vereint Wirtschaft und Klimaschutz. Das revidierte CO2-Gesetz holt die Wertschöpfung in die Schweiz. Gestoppt werden die Erdöl-Milliarden, die heute jährlich ins Ausland verloren gehen. Für die Schweizer Wirtschaft, die mit vielen klugen und wirksamen Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise präsent ist, setzt das revidierte CO2-Gesetz die richtigen Rahmenbedingungen. Das neue Gesetz arbeitet mit Anreizen, orientiert sich an Massnahmen mit Lenkungswirkung und sorgt damit für Investitionen und Arbeitsplätze für die Zukunft.

Die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz ist nicht beeinträchtigt. Unternehmen können sich, durch Investitionen in Klimamassnahmen, von der Co2-Abgabe befreien lassen. Die 50 grössten Co2-Emittenten zahlen weiterhin keine Co2-Abgaben, sondern nehmen am Emissionshandel mit der EU teil.

CO2-Abgabe mit Lenkungswirkung: Klimafreundliches Verhalten wird belohnt, Innovationen werden gefördert Das CO2-Gesetz beinhaltet eine Vielzahl an marktwirtschaftlichen Instrumenten und setzt auf eine Kombination von, wie z.B. finanziellen Anreize, Investitionen, Innovationen und neue Technologien. Es führt die bewährte CO2-Abgabe auf Öl und Gas-Technologien weiter und ergänzt diese neue, wie z.B.  um die von uns geforderte Flugticketabgabe. Diese Abgaben werden genutzt, um klimafreundliches Verhalten zu fördern und belohnen und Innovationen zu unterstützen.

Die Flugticketabgabe schafft Anreize zur Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel Die Abgabe pro Passagier beträgt für Kurzstreckenflüge 30 Franken, für mittlere oder lange Strecken 120 Franken. Mindestens die Hälfte der Abgaben werden direkt an die Bevölkerung zurückverteilt. Interessanter Fakt: Wer nicht mehr als einmal pro Jahr innerhalb von Europa fliegt, wird unter dem Strich mehr Geld zurückerhalten. Die andere Hälfte fliesst in den Klimafonds, wo man gezielt klimafreundlicheres Fliegen fördern kann und so die Flugindustrie grüner werden lassen kann.

Die Bevölkerung profitiert ebenfalls von dieser CO2-Abgabe 2/3 der Abgaben werden via die Krankenkassenprämien direkt an die Bevölkerung zurückverteilt.

Der Klimafonds fasst die verschiedenen Finanzierungsquellen für Investitionen in den Klimaschutz zusammen. Bestehende Instrumente werden zusammengefasst geführt und können so gegenseitig profitieren. Durch diesen Fonds werden klimafreundliche Investitionen unterstützt. Er fördert zum Beispiel den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos in Wohnsiedlungen, es beschleunigt die Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Verkehr oder die Planung und Finanzierung von Fernwärmenetzen. Auch der internationale Zugverkehr inklusive Nachtzüge wird mit dem Klimafonds unterstützt. Ausserdem werden mit den neu geschaffenen Ertragsquellen im Klimafonds auch in der Forschung für neue Technologien investiert. Mit diesen Technologien sollen Projekte entwickelt werden, welche Schweizer Firmen helfen sollen, umweltfreundliche Projekte schneller auf den Markt zu bringen. Die Aufträge, die ausgelöst werden, gehen an unser Gewerbe. Das heisst, dass wir mit dem neuen Co2-Gesetz nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch in den Forschungs-, innovations- und Wirtschaftsstandort Schweiz investieren.

Das Gebäudeprogramm wird gesichert. Energetisch sinnvolle und klimafreundliche Umbauten und Rennovationen werden finanziell unterstützt.  So entstehen sowohl finanzielle Anreize auf die heute eingesetzten Brennstoffe zu verzichten, als auch diese Energiequellen durch nachhaltige zu ersetzen.

Benzin und Diesel werden nicht zwangsläufig teurer. Der Import von Benzin und Öl muss zu einem grösseren Teil als bisher mit Klimaschutzmassnahmen ausgeglichen werden. Ab 2025 müssen 20% der Treibstoffemissionen mit Inlandprojekten kompensiert werden. So werden z.B. Biogasanlagen gefördert. Auch gibt es eine Höchstgrenze für die Teuerung von Treibstoff. Ob diese nötig ist, hängt von der Wettbewerbssituation, den Weltmarktpreisen und den Margen ab.

Effizientere Fahrzeuge und Elektromobilität werden gefördert Die Zielwerte für Fahrzeuge beim CO2-Ausstoss werden verschärft, angelehnt an die Zielwerte der Europäischen Union. Auch Lastwagen sollen Zielwerte erhalten. Das CO2-Gesetz verpflichtet Autohändler dazu, zunehmend effizientere Fahrzeuge anzubieten mit dem Effekt, dass die Gesamtkosten pro gefahrenen Kilometer sinken werden. Mit einem Ja zum neuen CO2-Gesetz stimmen wir für eine nachhaltige Wirtschaft, die für die nächsten Generationen von grosser Bedeutung ist. Die Junge Mitte Schweiz steht überzeugt hinter diesem Gesetz und setzt sich für ein deutliches Ja am 13. Juni ein. Mehr Informationen und Argumente findest du auf diesen Websites: