14.10.2017 / Communiqués / /

JCVP Schweiz mit neuem Elan und einem klaren Nein zur Anti-Service-Public Initiative

Die Junge CVP Schweiz präsentiert sich mit einem neuen Vorstand. Über 100 Delegierte und Gäste trafen sich in Bern anlässlich der Delegiertenversammlung. Die Junge CVP richtet sich mit ihren Neuwahlen des Vorstandes, neuen Statuten und einem verabschiedeten Positionspapier zur Bildung, neu aus. Auch sagt sie mit grosser Deutlichkeit Nein zur schädlichen „Anti-Service-Public Initiative“.

Der Präsident der Jungen CVP Schweiz Tino Schneider begrüsste in Bern unter den zahlreichen Anwesenden auch viele neue Gesichter. Der Vorstand der Jungen CVP Schweiz stellt sich aus vielen interessanten Polit-Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz zusammen. Gewählt sind:
Tino Schneider (GR, Präsident, bisher), Mathieu Giroud (VS, bisher), Daniel Floris (VS, bisher), Stefano Rappi (TI, neu), Yannick Kilchenmann (FR, neu), Esther Hagmann (LU, neu), Dominik Blunschy (SZ, neu), Janine Graber (SO, neu), Sarah Bünter (SG, neu).

Die Junge CVP Schweiz bedankt sich für das grosse Engagement für die JCVP herzlich bei seinen abtretenden Vorstandsmitgliedern:
Damiano Lepori (FR, Vizepräsident), Pauline Häring (BL, Vizepräsidentin), Alissa Bizzozero (TI), Philipp Büchner (ZH), Thomas Hofstetter (SG), Corina Kremmel (ZG) und Stéphanie Schneider-Riehle (GE).

„Anti-Service-Public Initiative“ gefährdet Medienlandschaft

Dominique de Buman (FR), Vize-Präsident des Nationalrates, fand deutliche Worte, weshalb der Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren eine klare Absage erteilt werden müsse. Die Initiative sei eine Gefahr für die Demokratie und den nationalen Zusammenhalt. Sie würde nicht nur die SRG hart treffen, sondern vor allem auch die regionalen Sender und privaten Anbieter. Die Junge CVP sieht zwar ein, dass vor allem Junge aufgrund der Gebühren eine finanzielle Last zu tragen haben. Die Gebühren werden jedoch dank der Revision des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) bereits von 450 auf 365 Schweizer Franken gesenkt.

Für die direkte Demokratie ist die Meinungsbildung der Bürger essentiell und ein gesunder Service public mit neutraler Berichterstattung die Grundvoraussetzung. Die Delegierten der Jungen CVP lehnen die Initiative einstimmig ab.

Starke Bildung für eine starke Schweiz

Die Junge CVP sieht eine starke Bildung als Grundpfeiler für eine erfolgreiche Schweiz. Sie verlangt mehr Praxisnähe in der Berufslehre, an unseren Universitäten und Hochschulen sowie bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Berufsbildung seitens der Wirtschaft. Für das friedliche Zusammenleben braucht es klare Regeln an öffentlich-rechtlichen Schulen. Eines der wichtigsten Anliegen der Jungen CVP ist die Förderung der Vereinbarkeit von Bildung und Familie durch Wirtschaft und Staat.