24.09.2020 / Communiqués / /

Zukunft Klimapolitik Schweiz

Diese Woche erlebten wir zivilen Ungehorsam von verschiedenen Klimakollektiven. Unter anderem Extinction Rebellion und der Klimastreik haben aufgerufen, bewusst gegen die Grundlagen unseres Rechtssystems zu verstossen. Ihr Ziel ist es einen Systemwechsel zu erzwingen. Verbunden wird dies mit Themenbereichen wie Kapitalismuskritik, Gleichstellungspolitik oder Klassenkampf, die unnachvollziehbar mit dem Klima verknüpftet werden. Resultiert hat ihre Politik in der illegalen Besetzung des Bundesplatzes, Störung des öffentlichen Verkehrs, Einbussen für Marktteilnehmer, erhebliche entstehende Kosten durch Einsätze der Blaulichtorganisationen und eine ablehnende Haltung der Öffentlichkeit gegenüber Klima-Anliegen. Es zeigt, dass es nötig ist den Klimaschutz mit konstruktiven Massnahmen anzugehen.

Ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der jBDP Schweiz, jCVP Schweiz, Jungfreisinnige Schweiz, jSVP Zürich, Junglandwirte und der Wirtschaft lehnt das Vorgehen der Klimakollektive entschieden ab und ist der Meinung, dass ziviler Ungehorsam sowie die radikalen Forderungen dieser Gruppen kontraproduktiv sind.

In den letzten Monaten wurde ein Massnahmenkatalog entworfen, welcher die Klimaproblematik mit konstruktiven Mitteln lösen will. Die Massnahmen orientieren sich an den Pariser Klimazielen. Unter dem Namen «Zukunft Klimapolitik Schweiz» wird zudem der Jugend eine Möglichkeit gegeben eine konstruktive Klimapolitik mitzugestalten, insbesondere denjenigen, die mit dem aufständigen Kurs des Klimastreiks unzufrieden sind. Die Vertretreinnen und Vertreter sind überzeugt, dass jede und jeder einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft unserer Umwelt leisten muss.

Der gemeinsame Massnahmenkatalog beinhaltet acht Schwerpunktthemen, worin diverse Lösungen skizziert werden, um die von der Schweiz angestrebten Klimaziele zu erreichen. Die Vertreterinnen und Vertreter setzen dabei auf Kostenwarheit, die Energiesparpotenziale in der Infrastruktur, die Landwirtschaft, die Marktöffnung des Strommarktes, die Förderung von Innovation und nachhaltigen Alternativen, die Kreislaufwirtschaft, die Berücksichtigung externer Kosten in der Mobilität, aber auch deren Minderung dank der Digitalisierung und die Eigenverantwortung Die Massnahmen sind gesellschafts- und wirtschaftsverträglich, denn effektiver Klimaschutz funktioniert nicht gegen die Wirtschaft oder aufbauend auf einer Verbotskultur. Solche Massnahmen finden keine Mehrheit und schaden schlussendlich den Anliegen des Klimaschutzes.

Die Schweiz verfügt über ein starkes politisches und wirtschaftliches System, welches uns effektive Lösungen gegen den Klimawandel ermöglicht. Die vorgestellten Massnahmen der «Zukunft Klimapolitik Schweiz» und die gemeinsamen Bestrebungen für einen konstruktiven Beitrag zur Zielerreichung sollen dazu beitragen.

 

Hier gehts zu unseren konkreten Massnahmen und der Plattform für eine konstruktive Klimapolitik.

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